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SONNENTAL: Das Eschensterben breitet sich aus

Zahlreiche Eschen im Auenwald entlang der Thur sind von einer Pilzkrankheit befallen. Aus Sicherheitsgründen werden sie gefällt. Insgesamt sind es über 800 Kubikmeter Holz.
An verschiedenen Stellen am Thurwanderweg im Sonnental liegt frisch geschlagenes Holz. Vor dem Abtransport werden die Baumstämme auf die passende Länge geschnitten. (Bild: Urs Bänziger)

An verschiedenen Stellen am Thurwanderweg im Sonnental liegt frisch geschlagenes Holz. Vor dem Abtransport werden die Baumstämme auf die passende Länge geschnitten. (Bild: Urs Bänziger)

Das Dröhnen von Motorsägen durchdringt die Stille der Thurebene im Sonnental. Neben dem Thursteg sind Baumstämme und Äste aufgetürmt. Weiter aufwärts entlang der Thur liegt noch mehr frisch geschlagenes Holz. Über 800 Kubikmeter werden es am Ende der Fällaktion sein, schätzt der Uzwiler Revierförster Bruno Cozzio. Alles Eschen, welche von einer Pilzkrankheit befallen sind.

Unaufhaltsam breitet sich das Eschensterben in der Ostschweiz aus. Auch die Region ist davon betroffen. «Seit einigen Jahren werden unsere Wälder von der sogenannten Eschenwelke heimgesucht», sagt Cozzio. Im vergangenen Jahr musste eine grössere Fläche bei der Einmündung der Glatt in die Thur praktisch kahl geschlagen werden. Jetzt ist der Auenwald im Sonnental betroffen. Wie der Revierförster erklärt, erfolgt der Holzschlag diesmal selektiv. «Gefällt werden nur die kranken Bäume. Die gesunden Eschen lassen wir stehen; in der Hoffnung, dass sie von der Pilzkrankheit verschont bleiben», sagt Cozzio. Die Regeneration des Waldes überlässt man weitgehendst der Natur, vereinzelt werden andere Baumsorten gepflanzt.

Pilz befällt Blätter und die feinen Wurzeln

Der Holzschlag erfolgt aus Sicherheitsgründen. Der Auenwald an der Thur ist ein gerne aufgesuchtes Naherholungsgebiet. Erste Anzeichen für das Eschensterben sind kahle Äste. Die Blätter der befallenen Bäume werden braun und welk. «Die Pilzkrankheit tötet aber auch die feinen Wurzeln ab. So massiv, dass die Eschen bei Stürmen schnell umkippen können», sagt Cozzio.

Urs Bänziger

urs.baenziger@wilerzeitung.ch

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