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Die Wiler Parlamentarier gewähren den Ausländern ein Mitspracherecht. Sehr zur Freude von SP-Politiker Arber Bullakaj, der sich von Anfang an für das Anliegen stark gemacht hatte. An der Parlamentssitzung vom Donnerstagabend trat er diffusen Ängsten entgegen. Ein Vorstoss gelange nicht ungefiltert ins Stadtparlament. «Es wird nicht möglich sein, eine Mauer rund um Wil zu fordern, um uns vor den Thurgauern zu schützen.»

Ein viel beachtetes Referat hielt der deutsche Unternehmer Wolfgang E. Schultz bei der Arbeitgebervereinigung der Region Uzwil. Dabei kam er auch auf Martin Schulz zu sprechen, der bekanntlich neuer Bundeskanzler werden will. Der Sozialdemokrat ziehe in den Wahlkampf mit Slogans wie der Forderung nach höheren Löhnen, Vermögens­umverteilung und Spitzenbesteuerung der Topmanager. Die exorbitanten Saläre von Topfussballern blieben dabei allerdings ausgeklammert. «Was ist wohl wichtiger?», fragte sich Schultz. Seine Ausführungen standen allerdings in keinerlei Zusammenhang mit der zurzeit finanziell desolaten Situation beim FC Wil.

Der FC Wil war auch an der St. Galler Fasnacht ein Thema. Der Schnitzelbänkler Gallo misto sagte trocken: «Die Steigerungsform von FC Wil ist big, bigger, bitter.

Vor Jahresfrist war das Abbrennen des Sirnacher «Füürlizapfens» fast starken Winden zum Opfer gefallen. Auch dieses Jahr hätte der Fasnachtsakt beinahe wegen einer Schlechtwetterfront abgesagt werden müssen. Und dies, nachdem sechs Tage zuvor der Auftakt von Orkanböen zerzaust worden war. «Ab nächstem Jahr bekommt unsere Muschelfee die Kompetenz, für gutes Wetter zu sorgen», scherzt Oberfasnächtler Marco Meuri. (red)