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So präsentieren sich die Aussteller aus der Region an der Olma

Seit fünf Tagen ist die grösste Messe der Ostschweiz im Gange. Die Unternehmen aus Wil und Umgebung ziehen vor Ort eine Zwischenbilanz. Die Geschäftsführer sind zufrieden und sich einig, dass die Olma trotz aktuellem Messesterben beliebt bleibt.
Nicola Ryser
«Wollen Sie es mal ausprobieren?» Fred Steiner von Thermofit setzt auf die Interaktion mit den Besuchern. (Bilder: Nicola Ryser)

«Wollen Sie es mal ausprobieren?» Fred Steiner von Thermofit setzt auf die Interaktion mit den Besuchern. (Bilder: Nicola Ryser)

Am Olma-Stand des Flawiler Unternehmens Thermofit vibriert es – oder zumindest die Besucher. Vibrationsgeräte der Firma, die wie eine Waage
aussehen, stehen schön aneinandergereiht und werden von zahlreichen Besuchern getestet. Die Leute stehen mit beiden Füssen auf die Fläche und werden mit starken Zitterbewegungen regelrecht durchgeschüttelt. Dies kann als Muskellockerung oder als Training für Beine, Rücken und Bauch genutzt werden. Erwachsene und Kinder
haben Freude an den Geräten – und so ist auch Geschäftsführer Fred Steiner glücklich mit dem eigenen Auftritt an der grössten Messe der Ostschweiz.

«Leute interessieren sie sich nun mal für die Gesundheit, egal was sich auf dieser Welt verändert. Und an einer solchen Messe können wir sehr eindrucksvoll zeigen, wie man schnell etwas für die Gesundheit machen kann.»

Leerflächen als Todesurteil für andere Messen

Es ist nicht das erste Mal, dass Thermofit einen Stand an der Olma hat – und es soll auch nicht das letzte Mal sein. Denn für Steiner ist die Messe essenziell:

«Gewisse Kriterien können erst dann geklärt werden, wenn man sich in die Augen schauen und sich austauschen kann. Zudem können die Kunden ausprobieren, wie sich etwas anfühlt.»

Bei den jungen Besuchern ist diese Interaktion schwieriger: «Natürlich benutzen vor allem junge Leute andere Kanäle. Hier ist jedoch die Stärke der Olma. Sie ist nicht einfach eine Messe, sondern auch ein Ort für junge Leute, um Spass zu haben», ergänzt Steiner.

«Darum ist und bleibt sie ein Highlight.»

Auch für die Troll Möbel AG aus Wil ist die Olma weiterhin ein Pflichttermin. Bereits zum 27. Mal ist die Firma dabei, für Geschäftsführer Andreas Breitenmoser ist es der 13. Einsatz. Er sieht in der St. Galler Messe, trotz des aktuell akuten Messesterbens, einen Publikumsmagneten:

«Von den Messen der Region zieht die Olma, für uns zu Recht, die meisten Besucher an.»

Da gehe es den anderen Ausstellungen deutlich schlechter. Dort seien vor allem die leerstehenden Flächen das Problem. «Der Handel läuft darum nicht mehr so gut, weil weder die Ständebetreiber noch der Veranstalter richtig Profit machen können. Deswegen sind wir nur noch an der Olma. Hier geht unsere Rechnung auf.»

Keine Premiere: Die Troll Möbel AG aus Wil hat bereits zum 27. Mal einen Stand an der Olma.

Keine Premiere: Die Troll Möbel AG aus Wil hat bereits zum 27. Mal einen Stand an der Olma.

Das Alter der Besucher spielt eine grosse Rolle

Ebenfalls nur noch an der Olma hat das Wasserbett- und Schlafcenter einen eigenen Stand platziert. Reto Berther, Geschäftsführer des Wiler Unternehmens, weiss, warum unter all den Messen die Olma immer noch einen hohen Stellenwert hat:

«Es ist schlicht die Tradition. Und vielleicht kommen die Leute, weil wir in der Ostschweiz einfach coole Typen sind.»

Gleichzeitig locke auch das Thema Landwirtschaft und das Zusatzangebot wie die Chilbi die Massen an. Doch Berther relativiert: «Früher hatte es ein bisschen mehr Leute. Zu tun hat dies vor allem mit dem Alter der Besucher, das zurzeit noch hoch ist. Schwieriger wird es bei den jungen Kunden, die nicht einfach zu erreichen sind. Hier haben wir mit dem Internet und den Onlineangeboten leider eine sehr grosse Konkurrenz.» Doch für die Zukunft hofft Berther auf Altbewährtes:

«Die Olma soll das bleiben, was sie ist: nämlich Tradition und Erlebnis.»

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