Sirnach vor Spitzenkampf in Rüti

Einige Teams nehmen es kurz vor Saisonende bereits etwas ruhiger. Bei anderen geht es noch gegen den Abstieg oder sogar um den Aufstieg. Speziell wird die Begegnung des FC Rüti gegen den FC Sirnach. Diese Teams belegen in der Jahres-Zwischenrangliste die Plätze 1 und 2.

Urs Nobel
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Der FC Sirnach (blau) steht morgen Samstag in Rüti vor einem Spitzenkampf. (Bild: Mario Gaccioli)

Der FC Sirnach (blau) steht morgen Samstag in Rüti vor einem Spitzenkampf. (Bild: Mario Gaccioli)

FUSSBALL. Nicht der wahrscheinliche Aufsteiger FC Seefeld und auch nicht der FC Frauenfeld liegen in der Jahres-Zwischenrangliste an der Spitze in der 2. Liga inter, sondern der FC Sirnach. In zehn Spielen in diesem Jahr hat er 19 Punkte geholt. 13 Punkte mit dem jetzigen Trainer Andreas Alder. Auf dem zweiten Tabellenrang dieser nicht offiziell anerkannten Tabelle liegt der FC Rüti. In der Gesamtrangliste belegen die Zürcher Oberländer Rang 3, und haben rein rechnerisch noch die Möglichkeit, Seefeld und Frauenfeld zu überholen und aufzusteigen. Die Begegnung zwischen dem FC Rüti und dem FC Sirnach dürfte unter diesen Vorzeichen besonders brisant werden.

FC Sirnach

Der FC Rüti und der FC Sirnach spielen am Sonntag um 15 Uhr gegeneinander. Auch wenn die Rangliste 2016 etwas anderes aussagt, sind die Zürcher Favorit. Sie haben in der Saison bisher souverän gespielt. Eine Leistung, die man diesem Team Anfang Meisterschaft nicht zugetraut hätte. Nicht zugetraut hätte man dem FC Sirnach aber auch, dass er aus seinem Tief derart gestärkt herauskommt und aus den vergangenen fünf Partien 13 Punkte holte. Am Sonntag können die bisherigen Leistungen definitiv bestätigt werden. Mit einem Erfolg in Rüti wäre auch der Ligaerhalt realisiert.

FC Wil U20

Einen ähnlichen Effort wie der FC Sirnach hat auch der Wiler Nachwuchs geschafft und sich von der Abstiegszone kontinuierlich entfernt. Noch einen Punkt und die Wiler spielen auch nächste Saison wieder in der 2. Liga inter. Zweifel daran hat man eigentlich kaum. Höchstens, dass dieser nötige Punkt nicht gegen den wahrscheinlichen Aufsteiger FC Seefeld realisiert werden kann. Die Zürcher können mit einem Erfolg am Samstag, Spielbeginn um 16 Uhr, direkt im Anschluss an das Spiel feiern.

FC Uzwil

Keinen Kredit verdient der FC Uzwil in seinem Auswärtsspiel am Samstag um 16 Uhr gegen den FC Frauenfeld. Zum einen deshalb, weil die Thurgauer ihre rechnerischen Möglichkeiten für einen allfälligen Aufstieg nicht verspielen möchten. Zum anderen aber auch, weil die Tendenz bei den Uzwilern in den letzten Spielen nur noch abwärts verlief. Woran das liegt, ist schwer abzuschätzen. Hat die Mannschaft nach dem Erreichen des Ligaerhalts die Bremse angezogen und kann sie nicht mehr lösen? Das dürfte sicher mit ein Grund sein, dass die Uzwiler auf einige deutliche Niederlagen zurückblicken müssen.

FC Bazenheid

Der FC Bazenheid hofft und muss siegen. Hoffen darauf, dass es dem FC Amriswil gelingt, Leader FC Winkeln zu schlagen. Siegen wollen die Alttoggenburger morgen Samstag um 17 Uhr gegen den FC Wängi, dessen Abstieg besiegelt ist. Es wäre bitter für den FC Bazenheid, die Saison zum drittenmal in Folge auf dem zweiten Rang zu beenden.

FC Flawil

Es spricht wenig dafür, dass der FC Flawil den Ligaerhalt noch schafft. Was aber nicht heisst, dass er sich am Sonntag um 11 Uhr auswärts gegen den FC Tägerwilen nicht ins Zeug legen will. Jeder Sieg tut der Moral gut.

FC Tobel-Affeltrangen

Etwas mehr Moral könnte auch der FC Tobel-Affeltrangen brauchen. Dann müsste er aber morgen Samstag auswärts um 18 Uhr gegen den FC Steinach wieder einmal Punkte einfahren.