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SIRNACH: Mit oder ohne Tiefgarage

Die Gemeinde hat den Architektur-Wettbewerb für den Bau einer Dreifachturnhalle am Birkenweg gestartet. Sie liess in das Wettbewerbs-Programm Anregungen der Gemeindeversammlung einfliessen.
Roman Scherrer
Laut dem Gemeinderat könnten nördlich des Fussballplatzes (vorne rechts) in der Schulanlage Grünau oberirdische Parkplätze entstehen. (Bilder: Olaf Kühne)

Laut dem Gemeinderat könnten nördlich des Fussballplatzes (vorne rechts) in der Schulanlage Grünau oberirdische Parkplätze entstehen. (Bilder: Olaf Kühne)

Roman Scherrer

roman.scherrer@thurgauerzeitung.ch

Nicht «ob» sondern «wie» war die Frage: Mit einer klaren Mehrheit befürworteten die Sirnacher Stimmbürger an der vergangenen Gemeindeversammlung den Bau einer Dreifachturnhalle am Birkenweg (unsere Zeitung berichtete). Dabei entspann sich keine Diskussion um das Investitionsvolumen – rund 13 Millionen Franken werden geschätzt.

Vielmehr machten die Votanten bereits die Ausführung des Baus zum Thema. So wurde etwa zwischenzeitlich der Antrag gestellt, dass eine Tiefgarage Teil der Projektausschreibung sein soll. Ein weiterer Votant machte sich für die Verwendung von Holz stark. Und in einer Wortmeldung wurde gefordert, dass der Gemeinderat beim Wettbewerb die Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) einhalten soll.

«Wir wollten den Planern möglichst wenige Vorgaben machen», sagt Gemeindepräsident Kurt Baumann. Bereits an der Gemeindeversammlung machte er klar, dass der Gemeinderat den Planern nicht schon im Wettbewerb vorschreiben möchte, ob nun beispielsweise die Parkplätze ober- oder unterirdisch gebaut werden sollen. «So möchten wir den Wettbewerb möglichst offen gestalten», sagt Baumann. Die Anregungen der Gemeindeversammlung wurden dennoch berücksichtigt. Und zwar im Wettbewerbsprogramm, einem Dossier, in dem die Baukommission beziehungsweise der Gemeinderat grundsätzlich festhält, wie man sich die neue Halle vorstellt.

Wettbewerb von Experten beurteilt

In diesem Programm ist nun vermerkt, dass die Architekten jeweils die Vor- und Nachteile von ober- und unterirdischen Parkplätzen aufzeigen sollen. Ausserdem wurde ergänzt, dass die Bauherrschaft sich «eine Tragkon­struktion in Holz gut vorstellen kann». Den Architektur-Wettbewerb hat die Gemeinde am 12. Januar mit der Publikation auf SIMAP – einer Internetplattform für die Ausschreibung von öffentlichen Bauten – und im Amtsblatt gestartet. Zuvor hat die Gemeinde das Wettbewerbsprogramm der SIA Sektion Thurgau zur Beurteilung geschickt. Der Antwort des SIA ist zu entnehmen, dass der Wettbewerb geprüft und «das Programm konform zur Ordnung SIA 142» sei.

Bis zum 23. Februar haben die Planer noch Zeit, um ihre Bewerbungsunterlagen einzureichen. Bis Mitte Juli haben sie dann ihre Projekte abzugeben und eine Jury der Gemeinde wird Anfang September das Siegerprojekt bestimmen. Anschliessend wird die Gemeinde alle eingegangenen Projekte in einer Ausstellung der Bevölkerung präsentieren. «So haben die Leute einen Vergleich und können beurteilen, ob die Jury richtig entschieden hat», sagt Kurt Baumann lachend und fügt an: «Ein solches Projekt, ein solcher Wettbewerb ist alles andere als alltäglich.»

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