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SIRNACH: Aus dem Teufelskreis führen

Seit Juni kann man sich in Sirnach bei der Fachstelle Schuldensanierung beraten lassen. Auch die Begleitung bei gerichtlichen Verfahren ist möglich. Läuft alles optimal, ist der Schuldenberg nach drei Jahren weg.
Bei der Arbeit in Sirnach: Conny Suter hilft Menschen aus der Schuldenfalle. (Bild: PD)

Bei der Arbeit in Sirnach: Conny Suter hilft Menschen aus der Schuldenfalle. (Bild: PD)

Es kann jeden treffen. Die Schuldenfallen könnten unterschiedlicher nicht sein. Es gibt Leute, welche sich durchs Spielen verschulden, aber auch Gerichtshonorare und hohe Anwaltskosten können ordentlich am Portemonnaie zupfen. Einer der häufigsten Gründe, warum sich Menschen verschulden, sind Kredite.

Doch Beratungsstellen, wie die Sirnacher Fachstelle Schuldensanierung (FSS) eine ist, helfen betroffenen Menschen, den Weg in ein schuldenfreies Leben zu finden. Die Fachstelle Schuldensanierung betreibt drei Standorte – und ist seit Juni dieses Jahres auch in Sirnach präsent. Und zwar mitten im Zen­trum an der Fischingerstrasse 13 unweit des Bahnhofs. Bis Ende Mai wurde sie von der Stiftung Lebenswert geführt. Die Fachstelle arbeitet weiterhin mit der Stiftung Lebenswert zusammen. Sie bietet zum einen Schuldensanierungen und zum anderen aber auch Lohnverwaltungen an.

Menschen mit Schulden können sich in Sirnach beraten und begleiten lassen. Es ist das Ziel der Fachstelle, verschuldete Einzelpersonen oder Familien mit ihrem Fachwissen durch den Dschungel von Gesetzen und Willkür sowie aus dem Teufelskreis von Verschuldung, Entmutigung und Verarmung zu führen.

Sich nicht für die Schulden schämen

Die Personen, die sich verschulden, fühlen sich oft unwohl in der Situation und wollen nicht über das Thema sprechen. Es gibt auch Fälle, bei denen nicht einmal der Lebenspartner vom Schuldenberg etwas wusste. Die Fachpersonen der Fachstelle Schuldensanierung finden es wichtig, dass die Leute wissen, dass sie sich nicht schämen müssen, wenn sie Hilfe brauchen und sie sich an eine Beratungsstelle wenden.

Meldet man sich bei der Fachstelle, folgt eine unverbindliche Erstberatung. Dabei werden das Budget sowie die Schuldenlage unter die Lupe genommen und es wird versucht, Lösungswege den verschuldeten Personen aufzuzeigen. Bei Bedarf werden nach gegenseitiger Übereinkunft auch gerichtliche Verfahren eingeleitet. Dabei übernimmt die FSS Sachverwaltermandate und führt in dieser Funktion Gläubigerverhandlungen durch.

Verläuft alles nach Plan, sollte die verschuldete Person nach etwa drei Jahren ohne Schulden neu starten können. (red/pd)

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