Sieg und Niederlage

Trotz der Niederlage gegen Meyrin kam Wil dem Ziel, in der obersten Spielklasse zu bleiben, mit dem Sieg gegen Morges einen Schritt näher.

Flavio Dal Din
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Aufbauende Diskussionen in der Pause zwischen den Spielen. (Bild: uno.)

Aufbauende Diskussionen in der Pause zwischen den Spielen. (Bild: uno.)

Tischtennis. Für den TTC Wil war die Ausgangslage vor dem letzten Wochenende klar: Es mussten Punkte her. Dass sich dies im Spiel vom Samstag gegen die Westschweizer aus Meyrin schwierig erweisen würde, war zu erwarten.

Meyrin trat nicht wie noch in der Vorrunde in Vollbesetzung an. Der Brite Andrew Rushton, der erst sein zweites Spiel im Trikot der Westschweizer bestritt, vermochte zu überzeugen.

Er gewann alle seine Einzel und so musste Christian Hotz gegen Andrew Rushton erst seine fünfte Niederlage in dieser Saison hinnehmen.

Zwei Einzelsiege von Hotz

Christian Hotz war der einzige Wiler, der zwei Einzel für sich entscheiden konnte. Den beiden anderen, Thomas Wegmann und Henrik Elofsson, lief es an diesem Tag überhaupt nicht. Sie verloren ihre beiden Einzel und, weil das Doppel auch noch verloren ging, lautete das Verdikt am Ende 2:6.

Trotz des klaren Resultats waren die Wiler nach dem Spiel guten Mutes für die wichtige Partie vom Sonntag gegen den Tabellenletzten aus Morges.

Elofsson stärker

Vor zahlreich erschienenen Zuschauern in der Lindenhofturnhalle starteten die Wiler gut in das Spiel. Gleich zu Beginn kam es zum Duell der stärksten Spieler beider Mannschaften, Christian Hotz gegen Akos Maklari.

Maklari, der die Zuschauer zweifellos durch sein unmotiviertes Auftreten und seine Gestik unterhielt, hatte gegen einen unwiderstehlich spielenden Hotz keine Chance. Auch Henrik Elofsson lief es besser als am Vortag. Er gewann sowohl das Einzel gegen Robin Moret als auch das Einzel gegen Paul-Antoine Collaros. Erneut weniger gut lief es Thomas Wegmann, der zwar in weiten Strecken mithalten konnte, aber in den entscheidenden Momenten noch zu viele Fehler machte.

Die gute Form von Christian Hotz manifestierte sich in seinen restlichen Einzelpartien gegen Robin und Collaros. Das Publikum bekam zahlreiche lange und spektakuläre Ballwechsel zu sehen, bei denen Hotz das bessere Ende meist auf seiner Seite hatte.

Sehenswertes Doppel

Den Höhepunkt eines für die Wiler gelungenen Tages lieferte das Doppel. Das gute Zusammenspiel zwischen Christian Hotz und Henrik Elofsson funktionierte perfekt. Die beiden erfreuten die Zuschauer mit langen und spektakulären Ballwechseln.

Hotz brachte dabei auch Bälle zurück, die schon verloren schienen. So die Partie 6:2 für die Wiler, dies dank drei Siegen von Hotz, zwei von Elofsson und dem Sieg im Doppel. Wegmann verpasste eine Überraschung nur knapp, er unterlag gegen Makari in fünf Sätzen.

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