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Sieg im ersten Superfinal: Der TTC Wil ist zum dritten Mal in Folge Meister

Der Tischtennisklub Wil sichert sich den dritten Titel hintereinander. Im erstmals durchgeführten Superfinal in Schaffhausen sind die Ostschweizer gegen Muttenz die bessere Mannschaft und siegen unerwartet deutlich mit 6:2.
Simon Dudle

Es hat einfach alles gepasst. Die Freude ist riesig», sagte Wils Teamchef Christian Hotz kurz nach dem Gewinn des sechsten Titels in der Klubgeschichte. Tatsächlich sind die Wiler der richtige und verdiente Sieger dieser Meisterschaft. Bereits die Qualifikation hatten sie dominiert und gewonnen. In den Playoffs kamen lauter 6:2-Siege dazu.

Dass auch gegen Muttenz, den ehemaligen Dominator im Schweizer Tischtennis, ein so deutliches Ergebnis resultieren würde, durfte nicht erwartet werden. Immerhin stellte der Finalgegner mit Jiashun Hu und Chengbowen Yang zwei starke Chinesen und Nationalspieler Cédric Tschanz hatte sich eine Woche zuvor zum besten Schweizer Elitespieler gekürt. Doch die Wiler nahmen ihren Gegnern früh Wind aus den Segeln. Nach den ersten drei Einzeln stand es 3:0 für die Ostschweizer – und dies bei einem Satzverhältnis von 9:1. Danach drehte Wils Schwede Fredrik Möller gegen Jiashun Hu einen 0:2-Satzrückstand und schraubte das Skore auf 4:0 hoch. Damit war der Titel bereits zum Greifen nah. Zwar kam Muttenz auf 2:4 heran. Als dann die Wiler das Doppel ohne Satzverlust für sich entschieden und auf 5:2 stellten, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Titelverteidigung im Trockenen sein würde. Andrew Rushton machte alles klar

Für den Teamchef nicht der schönste Titel

Der Wiler waren die bessere Mannschaft. Zudem wuchsen die beiden Chinesen bei Muttenz nicht über sich hinaus und gewannen total nur ein einziges Spiel. Bei den Wilern ragte Möller aus dem starken Kollektiv. Er konnte sich mehrmals aus brenzlichen Situationen befreien und schliesslich alle seine Spiele gewinnen. War es der schönste Titel? «Alle Titel sind schön. Als wir vor zwei Jahren gegen Muttenz gewannen, nachdem die Basler zuvor elfmal Meister geworden waren, war dies schon noch etwas spezieller», sagte Hotz.

Trotz Strategiewechsel: «Mit uns muss man rechnen»

Für die Wiler war der dritte Titel in Folge der krönende Abschluss ihres dreijährigen Projekts. Bei diesem ging es darum «Muttenz zu vertreiben», wie es Hotz formulierte. Nun aber hat in Wil ein Umdenken stattgefunden, es wird ab sofort fast ganz auf Legionäre verzichtet und rund ein Drittel des Budgets in den Nachwuchs umverteilt. Der Lette Matiss Burgis und der Brite Andrew Rushton verlassen den Klub, Fredrik Möller bleibt als Ersatzspieler erhalten. War es der letzte Meistertitel für lange? «Ich hoffe nicht. Wir sind weiter ein starkes Team und mit uns muss man immer rechnen», sagte Hotz.

Den sechsten Titel der Klubgeschichte sicherten sich die Wiler bei einer Premiere. Erstmals fiel die Meister-Entscheidung nicht mittels Hin- und Rückspiel sowie einer allfälligen Entscheidungspartie, sondern bei einem einzigen Vergleich im Rahmen eines Superfinals. Dabei liefen die Partien der Männer und Frauen parallel. Es waren meistens vier Partien zeitlich im Gang, was zur Folge hatte, dass man als Zuschauer nicht alles mitzuverfolgen im Stande war. Dafür wurde die ganze Schweizer Tischtennis-Prominenz für einen Nachmittag in einer Halle vereint, was manch verbindendes Gespräch ermöglichte. Bei den Frauen setzte sich Neuhausen gegen Luzern mit 6:3 durch und kam zum vierten Meistertitel hintereinander.

1989, 1993, 1997, 2016, 2017 und nun 2018: Der Tischtennisklub Wil hat sich den sechsten Titel der Klubgeschichte gesichert. (Bild: Simon Dudle)

1989, 1993, 1997, 2016, 2017 und nun 2018: Der Tischtennisklub Wil hat sich den sechsten Titel der Klubgeschichte gesichert. (Bild: Simon Dudle)

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