Sieg am Inzenberg - trotz langsamster Zeit

Vorbei ist es mit der weissen Pracht. Zumindest in tiefen Lagen. Ganz anders in Wolfertswil: 747 Meter über Meer fanden die Teilnehmenden des Dorfskirennens am Sonntag optimale Schnee- und Pistenverhältnisse vor.

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Während die einen Skis und Snowboards zum Start hinauf schulterten, bretterten die andern durch die Tore in Richtung Ziel. (Bilder: pd)

Während die einen Skis und Snowboards zum Start hinauf schulterten, bretterten die andern durch die Tore in Richtung Ziel. (Bilder: pd)

Nach einem Jahr Unterbruch konnte die Piste am Inzenberg wieder präpariert und für den Start des sonntäglichen wintersportlichen Dorfspektakels freigegeben werden.

45 Rennläuferinnen und Rennläufer hatten sich in zwei Kategorien für die Teilnahme eingeschrieben. Bereits der Aufstieg zum Start hat es jeweils in sich. Während sich die Sportlerinnen und Sportler anderswo mit Liften oder Bahnen transportieren lassen, geht es in Wolfertswil entlang des Pistenrands zu Fuss in die Höhe. Die kalten Temperaturen sorgten dafür, dass die Ski- und Snowboarder in rasanter Fahrt dem Ziel zusteuerten und entsprechend gute Zeiten fuhren.

Dies ganz zur Freude des Publikums, das den Zielraum bevölkerte und die Sonnenstrahlen genoss, die hin und wieder durch die Wolken drangen. Für die durstigen Rennfahrer oder einfach zum Geniessen bot die Schneebar ein verführerisches Angebot und einen Platz zum «höckle» an.

Wanderpokal gesichert

Es blieb bis zur Rangverkündigung spannend. Insbesondere bei den Erwachsenen wurde erst am Schluss klar, wer gewonnen hatte. Für sie galt es, die beiden Läufe mit einer möglichst geringen zeitlichen Differenz zu fahren. Als schnellste Schülerin, beziehungsweise schnellster Schüler konnten Joana Hungerbühler (Jahrgang 2003) und Noah Scherrer (Jahrgang 2004) den Wanderpokal nach Hause nehmen. Beim Differenzler gewann Aaron Scherrer, mit 13 Jahren jüngster Teilnehmer, auf dem Snowboard.

Erster Rang trotz längster Zeit

Erster Rang trotz längster Zeit Eigentlich hätten, in der Kategorie 2014 und jüngere, Ladina, Leana und Mina Rutz die Nasen vorn gehabt. Als Sieger ausgerufen wurde jedoch Remo Eisenring. Denn dieser hatte die Piste als einziger der Jüngsten allein und nicht im «Elterntaxi»-Stil absolviert.

Keiner zu klein, um ein Nachwuchs-Rennfahrer zu sein.

Keiner zu klein, um ein Nachwuchs-Rennfahrer zu sein.

In der Kategorie 2012 bis 2013 stand Marino Gehrig zuoberst auf dem Podest und in der Kategorie 2010 bis 2011 war es Enya Jud. Mauro Dux gewann die Kategorie 2008 bis 2009 (Herren), während bei den Damen Seraina Gehrig siegte. Yara Hungerbühler heisst die Gewinnerin der Kategorie 2006 bis 2007. Beim Differenzler klassierten sich hinter Aaron Scherrer: Roman Rutz (1987), René Pfister (1993), Markus Gehrig (1975) und Migg Scheurer (1968). (pd/red)