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Sie trinkt am liebsten Rivella

Larissa Klammsteiner ist die neue Miss Oktoberfest Tannzapfenland. Die 18-Jährige trägt gerne Dirndl – ausser im Beruf: Sie lernt Schreinerin.
Miss Oktoberfest Tannzapfenland 2017 Larissa Klammsteiner mit Kater Miro. (Bild: Christoph Heer)

Miss Oktoberfest Tannzapfenland 2017 Larissa Klammsteiner mit Kater Miro. (Bild: Christoph Heer)

Vor Jahresfrist gelang Justine Segenreich der grosse Coup. Die Münchwilerin liess 50 Mitbewerberinnen hinter sich und wurde zur ersten Miss Oktoberfest Tannzapfenland gekürt. Speziell daran war, dass sie nach ihrem Triumph offen zugab, keine Biertrinkerin zu sein. Beinahe ein Unding, denkt man sich als neutraler Bier- und Oktoberfestfan.

Nichtsdestotrotz, ihr Charme hat damals den Jurymitgliedern wohl einfach die Augen verdreht. Zu Recht, Justine Segenreich repräsentierte ihren Titel auf beste Art und Weise. Zudem sass sie vergangenen Freitag mit Cornelia Lenzlinger, Godi Siegfried, Martin Meile, Roman Kaiser und Roland Fischbacher in der Jury und bestimmte mit, wer ihre Nachfolgerin werden soll.

Und auch die neue Bierfestkönigin wird im kommenden Jahr als Jurymitglied amten, den Titel einer Miss Oktoberfest hält man nur ein Jahr lang inne. «Es ist definitiv eine einmalige Ehre, dieses Amt zu schmücken», sagt denn auch OK-Präsident Martin Meile augenzwinkernd.

Nicht nervös, aber überrumpelt

Larissa Klammsteiner aus Fischingen kam nun am Freitag zum Titel der neuen Miss – für sie völlig überraschend. «Eigentlich hatten eine Kollegin und ich lediglich vor, in der Fotobox ein Bild zu zweit knipsen zu lassen», sagt die 18-Jährige, die derzeit die Ausbildung zur Schreinerin EFZ absolviert. «Daraus entstand dann halt doch spontan eine Teilnahme, so wie es meine Kollegin auch gemacht hat.»

Insgesamt waren diesmal 35 Wiesn-Schönheiten mit dabei und liessen sich von der Jury beurteilen. Larissa Klammsteiner glaubte es zuerst kaum, als sie auf der Bühne stehend ihren Namen hörte. «Das habe ich wirklich gar nicht richtig mitbekommen. Nervös, kurz vor der Siegerehrung, war ich aber nicht unbedingt, eher überrumpelt danach, als es dann so weit war und ich zur neuen Miss gekürt wurde.» Die Fischingerin freut sich, dass sie diese Erfahrung machen durfte, und in ihrem Missenjahr wird sie mit Bestimmtheit das eine oder andere Mal das Oktoberfest in der Öffentlichkeit repräsentieren können. «Nebst der gemachten Erfahrung, der Schärpe und der Ehre gehören auch Eintrittskarten für das nächstjährige Oktoberfest in der Hörnlihalle dazu – eine tolle Sache», freut sie sich.

Larissa Klammsteiner, die gerne reitet, Ski fährt und Mitglied der einheimischen Jungwacht Blauring ist, trinkt zwar auch gerne Bier, betont aber, dass diese Eigenschaft kein Muss ist für eine Miss Oktoberfest. «Mein Lieblingsgetränk ist und bleibt Rivella», sagt sie.

Nächstes Jahr in München

In ihrem altrosa-grünen Dirndl entzückte sie am Freitagabend nicht nur die Jury. Manch ein männlicher Oktoberfestbesucher dürfte sich wohl nach der neuen, rothaarigen Miss umgedreht haben, als sie an ihm vorbei ging. «Ich trage sie enorm gerne, die Dirndl. Und wenn ich es im nächsten Jahr auch endlich mal an das Oktoberfest in München schaffe, werde ich ganz bestimmt auch eines tragen», sagt Larissa Klammsteiner. Was sie auch einmal gerne ausprobieren würde, ist das Tragen von möglichst vielen Mass Bier. Zurückhaltend sagt sie, dass sie wohl etwa vier volle Bierkrüge tragen könnte. «Aber das müsste ich wirklich mal selber ausprobieren.»

Christoph Heer

redaktion

@wilerzeitung.ch

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