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Sie kennen ihre Gemeinde: Oberbürens Gemeindepräsident stellte sich den Fragen der Senioren

Anfang Jahr stellt sich Gemeindepräsident Alexander Bommeli jeweils den Fragen
der Seniorinnen und Senioren. Die Gelegenheit wird eifrig genutzt.
Tobias Söldi
Das Pfarreiheim war voll: Alexander Bommeli blickte auf das vergangene Jahr und führte aus, was 2019 beschäftigen wird. (Bild: Tobias Söldi)

Das Pfarreiheim war voll: Alexander Bommeli blickte auf das vergangene Jahr und führte aus, was 2019 beschäftigen wird. (Bild: Tobias Söldi)

Es sind praktische Themen, welche die Seniorinnen und Senioren an der gestrigen Fragestunde mit Oberbürens Gemeindepräsident Alexander Bommeli beschäftigten. Zum Beispiel die Unterflurbehälter. Er findet es mühsam, den Deckel hochzuhalten, während er den Abfallsack in den Behälter zu werfen versuche, meinte ein Votant. Zustimmendes Gemurmel. Bommeli kennt das Problem aus eigener Erfahrung und notiert sich den Punkt, stellt sich aber hinter das Projekt: «Wir finden die Unterflurbehälter ein gutes System.»

Eine Teilnehmerin sorgte sich um die Zukunft des ortsansässigen Spars – «Mit 90 stellt man sich solche Fragen». Bommeli, der zugab, sich diese Frage auch mit 36 Jahren zu stellen, entgegnete: «Wir beobachten die Situation genau und sind interessiert daran, das Angebot zu behalten.» Der Spar befinde sich aber seines Wissens zurzeit nicht in einer schwierigen Situation.

Die Anwesenden kennen ihre Gemeinde

Weihnachten ist zwar bereits vorbei, doch an der Fragerunde blickte man bereits aufs nächste Fest. So wurde etwa der Wunsch nach einer Weihnachtsbeleuchtung an der Sandackerstrasse geäussert. Bommeli versprach, die Qualität und Verteilung der Weihnachtsbeleuchtung nochmals zu überprüfen. Daneben beschäftigte auch der Verkehr, so die Sicherheit der Schulkinder auf der Billwilerstrasse, der Postauto-Anschluss nach Wil oder der Wunsch nach weiteren Bushalteunterständen.

Man merkt es an den sehr spezifischen Fragen: Die rund 40 Anwesenden kennen ihre Gemeinde, sie sorgen sich um deren Wohlergehen. Der Anlass bleibt denn auch nicht eine blosse Fragerunde, sondern bewirkt zuweilen konkrete Massnahmen. Dass es die Zivilstandsnachrichten wieder ins Gemeindemitteilungsblatt geschafft haben, wie es die Fragerunde vor einem Jahr gewünscht hatte, dafür erntete Bommeli Applaus.

«Wir haben einiges vor der Brust»

Neben dem Rückblick wagte der Gemeindepräsident einen Blick ins Jahr 2019. Ein Projekt, das Oberbüren bewegen werde, sei die Sanierung der Augartenkreuzung, die auch die Autobahnausfahrt umfasst. «Wir sind interessiert, dass hier etwas geschieht.» Angesichts des Bevölkerungswachstums in der Gemeinde sei auch eine Überprüfung der Infrastrukturen nötig, etwa im Schulbereich. Wie es mit der Käserei Obere Hütte weitergeht, soll bis zur nächsten Bürgerversammlung klar sein. Auch wird die Gemeinde an ihrem Erscheinungsbild arbeiten: Neben der Sanierung des Gemeindehauses hat man sich die Überarbeitung des Auftritts vorgenommen, etwa jenen des Mitteilungsblattes. Bommelis Fazit: «Wir haben einiges vor der Brust, darunter auch längerfristige Projekte. Es ist wichtig, dass wir sie anpacken.»

Auf den ernsten Teil des Nachmittags folgt der lockere. Nach einem Auftritt der Sternsinger standen Jassen und Spielen an. «Das Jassen gehört einfach dazu», sagt Organisatorin Mathilde Zogg. «So müssen die Gäste nicht gleich nach Hause gehen, sondern können noch etwas länger hierbleiben.»

Was beschäftigt?

Die Seniorenbetreuung Oberbüren lädt jeden Monat zu einem Anlass für Seniorinnen und Senioren. «Anfang Jahr stellt sich jeweils Gemeindepräsident Alexander Bommeli zur Verfügung», sagt Mathilde Zogg von der Seniorenbetreuung. Sie ist auch für die Organisation der Anlässe zuständig. «Die Fragerunde soll den Leuten eine Möglichkeit bieten, anzusprechen, was sie beschäftigt, und Neues aus der Gemeinde zu erfahren.» Auf dem Jahresprogramm der Seniorenbetreuung stehen neben der Fragerunde etwa Theaterbesuche, Vorträge, eine Adventsfeier oder Tagesausflüge. (tos)

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