«Sie haben Spuren hinterlassen»

88 Ausbildungsplätze bietet die Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) in den beiden Spitälern Wil und Wattwil an. 14 davon müssen neu besetzt werden – ihre Inhaber feierten am Freitag den Lehrabschluss.

Michael Hug
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«Das Privileg der SRFT ist, dass es familiär zu und her geht. Sie als Lehrlinge haben in dieser Familie Spuren hinterlassen, in Form von Erinnerungen, Begegnungen, Engagement und Beziehungen zu allen an der Ausbildung beteiligten Personen.» Formuliert und ausgesprochen wurde diese Einschätzung von Waltraud Weinig, stellvertretende Leiterin Ausbildung der SRFT und gleichzeitig Ausbildungsbeauftragte am Spital Wattwil.

Am Freitagabend wurden die Lehrabschliessenden der beiden Spitäler im Spital Wil zur gemeinsamen Diplomfeier zusammengezogen. «Lassen sie sich heute Abend feiern», rief Weinigs Pendant am Spital Wil, Gaby Hollenstein, auf.

Elf Fachangestellte Gesundheit (frühere Bezeichnung: Krankenschwester), ein Koch und zwei Absolventinnen des Praxisjahrs Gesundheit (Studiumsvorbereitungsjahr) waren zu diplomieren. Sechs junge Frauen und Männer durchliefen ihre Ausbildung am Spital Wattwil, acht am Spital Wil.

Stolz verkündete Waltraud Weinig die Durchschnittsnote «ihrer» Diplomandinnen und Diplomanden: «Sie ist eine grossartige 5.2.»

Ausserdem habe mit Lucas Wüthrich aus Wil erstmals ein Spitalkoch die Berufsmittelschule durchlaufen und abgeschlossen. Die beste Note aller SRFT-Ausgebildeten lieferte Sandra Sennhauser aus Kirchberg mit der Note 5,5.

Ebenfalls ein aussergewöhnliches Resultat erreichte Isabelle Müller aus Bütschwil mit der Note 5,4 bei gleichzeitigem Abschluss der Berufsmittelschule.

Gaby Hollenstein wandte sich mit folgenden Worten an die Anwesenden: «Freuen wir uns, dass 14 junge Leute bereit sind, sich in der Arbeitswelt zu behaupten.» Die Feier wurde durch Intermezzi in Gesang und Gitarre von Nadja Wittenwiler und Laura Mäder aufgelockert.

Geschmunzelt wurde beim rund fünfzehnminütigen Bilderbogen mit Schnappschüssen aus dem Berufsalltag der Lehrabschliessenden.

Jedenfalls konnten sich anwesende Eltern, Geschwister und Freunde ein gutes Bild von der eben abgeschlossenen dreijährigen Ausbildung zur Fachangestellten Gesundheit und den zwei weiteren Ausbildungsgängen machen. Waltraud Weinig: «Die Jugendlichen, die hier in den ersten Reihen sitzen, haben wir als feine junge Menschen erlebt.

Immer wieder erhalten wir Rückmeldungen der Patienten, dass die Jugendlichen das Spitalbild beleben mit ihrer Herzlichkeit und Freundlichkeit.»

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