Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

SICHERHEIT: Schüsse über den Wanderweg

Die Sanierung der 300-Meter-Schiessanlage am Bettenauer Weiher in Oberuzwil ist abgeschlossen. Mit Hochblenden und der Aufhebung eines Fusswegs soll die Sicherheit erhöht werden.
Philipp Stutz
Mit der Sanierung soll ein einwandfreier und zukunftsfähiger Schiessbetrieb gewährleistet sein. (Bilder: Philipp Stutz)

Mit der Sanierung soll ein einwandfreier und zukunftsfähiger Schiessbetrieb gewährleistet sein. (Bilder: Philipp Stutz)

Philipp Stutz

philipp.stutz

@wilerzeitung.ch

Der Schiessstand befindet sich an der Wilerstrasse. Von dort wird über den Schoorengraben das 300 Meter entfernte Ziel ins Visier genommen. Ein Wanderweg unterhalb des Scheibenstocks ist auch während der Schiesszeiten begehbar, was bei Fussgängern angesichts des Knalls ein mulmiges Gefühl entstehen lässt. Eine rund vier Meter hohe Tiefblende vor dem Schiessstand verhindert jedoch, dass Fussgänger Gefahren ausgesetzt sind. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, wurden zusätzlich eine Hoch- und eine Nahblende angebracht.

Das Waldgebiet oberhalb des Scheibenstocks werde von Bikern befahren, sagt Andreas Eisenring, Präsident der Schützengesellschaft Oberuzwil. «Eine Absperrung ist aber nicht möglich.» Aus diesem Grund sei die Hochblende angebracht worden. Ausserdem hat die Oberuzwiler Behörde aus Sicherheitsgründen beschlossen, einen Gemeindeweg dritter Klasse von Schooren bis zur Windegg aufzuheben.

Experten haben die Anlage abgenommen

«Die baulichen Veränderungen sind mittlerweile abgeschlossen», sagt Andreas Eisenring. Man sei zwei Wochen später in die Saison gestartet – der Schiessbetrieb konnte Anfang April aufgenommen worden. Die Anlage ist von eidgenössischen Schiessanlagenexperten abgenommen worden. Auch der eidgenössische Schiessoffizier ist zugegen gewesen. Und das Kreiskommando hat die Betriebsbewilligung erteilt. Dem 18. Bettenauer-Weiher-Schiessen, zu dem an den beiden nächsten Wochenenden 800 bis 1000 Teilnehmer erwartet werden, steht somit nichts mehr im Wege.

Die Kosten liegen mit 90000 Franken leicht unter dem Voranschlag. Die Gemeinde Oberuzwil hat einen Beitrag von 20000 Franken zugesichert. «Vom Sport-Toto sind uns 42000 Franken zugesichert worden», sagt Eisenring. Für die restlichen 30000 Franken muss die Standgemeinschaft, die von der Oberuzwiler Schützengesellschaft und dem Militärschützenverein Oberrindal gebildet wird, aufkommen. Verschiedene Sponsoren haben finanzielle Unterstützung zugesichert, unter ihnen eine Stiftung. «Die Arbeiten sind reibungslos vonstatten gegangen, unsere Schiessanlage befindet sich auf einem Topniveau», ist Eisenring überzeugt. Sie werde nach der Sanierung den Ansprüchen einer regionalen Anlage gerecht.

Dass mittelfristig im Schiessbereich nach solchen regionalen Lösungen gesucht werden muss, davon zeigt sich auch der Oberuzwiler Gemeindepräsident Cornel Egger überzeugt.

Betti-Schiessen

Das Bettenauer-Weiher-Schiessen findet am Freitag/Samstag, 16. und 17. Juni, sowie Samstag/Sonntag, 24. und 25. Juni, statt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.