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Sich die Zeit endlich selber einteilen

Eigentlich hätten die Kassierinnen während ihrer Arbeitszeit nicht miteinander sprechen dürfen. «Sich daran zu halten, war praktisch ein Ding der Unmöglichkeit», erzählt Trudi Mathis und ihre ehemaligen Kolleginnen pflichten ihr schmunzelnd bei. Auch die Jonschwilerin gehört zum Inventar, arbeitete sie doch von Beginn weg im Coop in Uzwil. Die Vielseitigkeit ihrer Arbeit habe sie stets geschätzt. «Als Mitarbeiterin an der Kasse ist man allerdings die letzte Anlaufstelle für verärgerte Kunden und muss leider auch manchmal als Prellbock herhalten», sagt sie. «Die schönen Situationen haben aber klar überwiegt.»

Der Kundenkontakt fehlt ihr zwar, dennoch gesteht sie, dass sie Zuhause jede Menge zu tun hat. «Ich frage mich, wie ich früher alles unter einen Hut gebracht habe.» Als Pensionierte nehme sie nun alles bewusst ruhiger und teile die Zeit ein, wie ihr beliebt. «Endlich habe ich Zeit für andere Dinge.» Regelmässig nimmt sie sich ihren vier Grosskindern an, und betreut ihre Eltern. Auch «lismen», häkeln und basteln gehören nun zu ihren täglichen Beschäftigungen. Und nicht zu vergessen die Gartenarbeit, in der sie aufblüht. Dass sich immer wieder Kunden nach «ihren» langjährigen Mitarbeitern erkundigen, erachtet Trudi Mathis als grosse Wertschätzung. Um speditiv einzukaufen, wich sie, als sie noch berufstätig war, gerne auf den Coop in Rickenbach aus.

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