Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

«SER-2» ist bereit für das Rennen

UZWIL. 2011 nahmen Mitarbeitende der Firma Bühler erstmals an der World Solar Challenge in Australien teil und erreichten sogleich einen vorderen Rang. Auch mit dem zweiten Solarmobil wollen sie am Rennen vom Oktober für Furore sorgen.
Urs Bänziger
Die Bühler-Mitarbeitenden haben für den Bau des Solarmobils viele Freizeitstunden eingesetzt, jetzt freuen sie sich auf das Rennen in Australien. (Bild: Urs Bänziger)

Die Bühler-Mitarbeitenden haben für den Bau des Solarmobils viele Freizeitstunden eingesetzt, jetzt freuen sie sich auf das Rennen in Australien. (Bild: Urs Bänziger)

Der «SER-2» ist nicht wie andere Rennboliden. Wenn er an den Start geht, heult sein Motor nicht auf. Trotzdem erreicht das Fahrzeug eine Spitzengeschwindigkeit von über 100 km/h. Wochenlang haben die Erbauer am Fahrzeug gefeilt und immer wieder Verbesserungen angebracht. Schliesslich soll der «SER-2» so schnell unterwegs sein wie das Vorgängermodell. 2011 hatte ein Team von Mitarbeitenden der Firma Bühler erstmals an der World Solar Challenge in Australien teilgenommen und mit dem selbstgebauten Solarmobil den 15. Rang erreicht und dank dieser guten Plazierung den Newcomer-Award gewonnen.

Ziel: Rang in den Top Five

Die «Solar Energy Racers» der Firma Bühler wollen ihren Erfolg vor zwei Jahren übertrumpfen. «Unser Ziel an der World Solar Challenge 2013 ist, in die Top Five zu kommen», sagt Teammanager Adrian Spillmann. Er und seine Kolleginnen und Kollegen sind optimistisch, dass sie dieses hochgesteckte Ziel erreichen werden. «SER-2 ist schneller als SER-1», sind sie überzeugt. Die ersten Testfahrten auf dem alten Militärflugplatz in Mollis verliefen positiv. «Wir sind zufrieden, Leistung und Performance stimmen», sagt Spillmann. «Wir werden noch kleinere Verbesserungen am Fahrzeug anbringen, aber ansonsten sind wir bereit für das Rennen.»

Ein Team von rund 50 Personen – Mitarbeitende, Lehrlinge und Pensionierte der Firma Bühler – waren seit März am Bau des Solarmobils beteiligt. «Die Erfahrungen aus dem ersten Rennen haben uns dabei sehr geholfen», erklärt Spillmann. «Rollwiderstand und die Reibung der Räder sind massiv geringer als beim ersten Fahrzeug. Auch in der Aerodynamik wurden Verbesserungen erreicht.» Entscheidend am Rennen sei aber nicht die Spitzengeschwindigkeit, sondern die Konstanz. «Wenn wir eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 75 km/h erreichen, werden wir unter den Besten sein.» Der im 150 Kilo schweren Fahrzeug eingebaute Radnabenmotor wird durch eine Lithium-Ionen-Batterie angetrieben. Die 6 Quadratmeter Solarzellen erreichen bei voller Einstrahlung eine Leistungen von 1300 Watt.

Mit 16 Personen in Australien

Noch in dieser Woche wird «SER-2» mit dem Flugzeug nach Australien transportiert. Ein 16köpfiges Rennteam reist Ende September nach. «Unsere drei Pilotinnen werden von einem Team unterstützt, das bestens harmoniert», sagt Spillmann.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.