Sensibilisierung für erneuerbare Energien

BAZENHEID. Der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) verwertet Abfälle aus 35 Gemeinden der Regionen Toggenburg, Fürstenland und Hinterthurgau.

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BAZENHEID. Der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) verwertet Abfälle aus 35 Gemeinden der Regionen Toggenburg, Fürstenland und Hinterthurgau. Daraus wird Strom für die Versorgung von rund 15 000 Haushalten produziert, wie im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Kirchberg zu lesen ist. Dieser Strom ist umweltfreundlich, stammt aus emissionsarmer regionaler Produktion und ist zu 50 Prozent aus erneuerbaren Quellen.

Ziel erreicht

Vor über zehn Jahren lancierte der ZAB im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne für erneuerbare Energien das Produkt «ZAB-Naturstrom». In der Zwischenzeit hat sich die Situation verändert und die Elektrizitätswerke bieten selber differenzierte Produkte im Bereich des Bezugs von erneuerbarem Strom an. Das führte dazu, dass ZAB-Naturstrom-Kunden den ökologischen Mehrwert immer häufiger von den lokalen Stromversorgern bezogen. Damit wurde der Zweck des ZAB zur Sensibilisierung und Förderung erneuerbarer Energien mehr als erfüllt. Vor diesem Hintergrund hat der ZAB beschlossen, das Produkt ZAB-Naturstrom für Private künftig nicht mehr anzubieten.

Unterstützung von Projekten

Mit dem Kauf von ZAB-Strom förderten die Käufer gleichzeitig alternative Energiearten. Der ZAB konnte in den vergangenen Jahren einen zweckgebundenen Fonds äufnen und verschiedene Projekte zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien unterstützen. Mit den im Jahr 2015 noch vorhandenen Mitteln von rund 170 000 Franken wurden im vergangenen Herbst nochmals mehrere öffentliche Projekte im Bereich erneuerbarer Energien unterstützt. So leistete der ZAB Beiträge an die Erstellung der Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Oberstufenzentrums Nesslau und der Mehrzweckhalle Ganterschwil sowie an die Holzschnitzelheizung beim Oberstufenzentrum Lichtensteig. (pd)

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