Selbstgebaute Solarmobile fuhren in Wil um die Wette

WIL. Bei hochsommerlichen Temperaturen fand unlängst das Mini-Solarcup-Rennen in Wil statt. Insgesamt haben sich 13 Teams in einem Schulrennen und in einem öffentlichen Rennen spannende Duelle um das schnellste Solarmobil geliefert.

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Der «gefährliche Moosfisch» galt als Publikumsliebling. (Bild: pd)

Der «gefährliche Moosfisch» galt als Publikumsliebling. (Bild: pd)

WIL. Bei hochsommerlichen Temperaturen fand unlängst das Mini-Solarcup-Rennen in Wil statt. Insgesamt haben sich 13 Teams in einem Schulrennen und in einem öffentlichen Rennen spannende Duelle um das schnellste Solarmobil geliefert. Die Energiestadt Wil stellte die Solarbausätze mit komplettem Antriebsset und Kleinmaterial für Fahrgestell und Fahrwerk kostenlos zur Verfügung.

In der Schule konstruiert

In verschiedenen Wiler Schulklassen wurden in den vergangenen Wochen schnelle Solarflitzer konstruiert. Um die zehn Meter lange Bahn in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen, mussten viele Überlegungen angestellt werden. So ist es von Vorteil, wenn das Solarmodul senkrecht zur Sonne ausgerichtet werden kann. Entscheidend ist auch konsequenter Leichtbau für möglichst hohe Effizienz und Geschwindigkeit. Das Siegerfahrzeug von Cedric und François aus Wil liegt mit 161 Gramm einsam an der Spitze.

Der Publikumsliebling

Auf dem 2. Rang landeten Dan und Raoul von der Oberstufe Bronschhofen, gefolgt von Alexander und seinem Team der Oberstufe Lindenhof. Im öffentlichen Rennen wurde es spannend. Oft mussten Rennläufe wiederholt werden, weil die Linienrichter nicht beurteilen konnten, welches Fahrzeug vorne war. Auch hier gewann mit dem «Chlütteri» von Louis Sikkema aus Wattwil das leichteste Fahrzeug. Hinter ihm plazierte sich Cedric Déteindre, Wil, und auf das Podest schaffte es Pascal Gamma aus Ebnat-Kappel.

Das originellste Solarmobil gehört Nepomuk und Cosmas Crhonek. Ihr «gefährlicher Moosfisch» war sofort der Liebling des Publikums. (pd)