«Seit zehn Jahren an der Olma»

Nachgefragt

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Die Olma feiert in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag. Daher werden 75 Menschen gesucht, die sich als Olma-Botschafter zur Verfügung stellen. Scherenschnittkünstlerin Jolanda Brändle aus dem unteren Toggenburg gehört auch dazu.

Jolanda Brändle, wie wird man Olma-Botschafterin?

Ich habe für die Olma im Jahre 2012 das Plakat entworfen, das zu einem grossen Erfolg geworden ist. Dies war wohl der Grund, weshalb mich die Verantwortlichen angefragt haben.

Werden Sie heute noch auf das Plakat angesprochen?

Ja, häufig. Am meisten werde ich an Ausstellungen darauf angesprochen. Die Leute sehen mich und fragen, ob ich diejenige sei, welche das Plakat entworfen habe. Den meisten ist allerdings nicht bewusst, dass es schon fünf Jahre her ist.

Welche Bedeutung hat die Bezeichnung Olma-Botschafterin für Sie?

Es ist eine riesige Ehre für mich. Die Olma ist etwas Grossartiges. Ihr und dem Plakat verdanke ich meinen heutigen Erfolg. Dass ich jetzt noch Botschafterin sein darf, ist ein Höhepunkt.

Haben Sie immer noch einen eigenen Stand an der Olma?

Selbstverständlich. Der Zufall will es, dass ich im kommenden Herbst mein 10-Jahr-Olma-Jubiläum feiern darf.

Wissen Sie schon, welche Pflichten Sie als Olma-Botschafterin erwarten?

Die Aussage lautet, den Olma- Virus zu verbreiten. Man soll dabei den Menschen die Botschaft bringen, dass die Olma nicht nur eine Messe ist, sondern durchaus auch als Volksfest verstanden werden darf. Halt der Treffpunkt im Oktober in der Ostschweiz.

Kommt noch mehr auf Sie zu?

Wir Botschafterinnen und Botschafter dürfen als Ehrengäste am Olma-Umzug mitlaufen, das freut mich ganz besonders.

Was meint eigentlich Ihre Familie zu Ihrem ehrenvollen Amt?

Sie ist begeistert, bei uns zu Hause sind alle seit langer Zeit vom Olma-Virus befallen. (bl)