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Seit Monaten gesperrt: Das Kreuz mit der Brücke

Der Rundweg beim Sportpark Bergholz wird seinem Namen seit geraumer Zeit nicht mehr gerecht: Die Holzbrücke in der Mitte ist seit Monaten aus Sicherheitsgründen gesperrt – und wird es vorerst auch bleiben.
Richard Clavadetscher
Kein Durchkommen: Die Holzbrücke des Rundwegs um den Sportpark Bergholz bleibt vorerst gesperrt. (Bild: Andrea Häusler)

Kein Durchkommen: Die Holzbrücke des Rundwegs um den Sportpark Bergholz bleibt vorerst gesperrt. (Bild: Andrea Häusler)

Der Rundweg um den Sportpark Bergholz führt entlang der Autobahn und dabei auch über eine Holzbrücke, die zu einem Weg Richtung Eishalle weist. Diese Brücke nun ist seit Herbst nicht mehr begehbar. Ursache dafür ist ein gebrochenes Bodenbrett. Ein Spaziergänger meldete dies einem zufällig anwesenden Mitarbeiter des Werkhofes – mit ungeahnten Folgen: Die Brücke wurde wenige Tage darauf gesperrt – und ist es heute, im Juni des Jahres 2018 nach der Fleischwerdung des Herrn und somit fast neun Monate später, immer noch.

Kolportiert wird, dass die Instandstellung nicht erfolgt sei, weil sich die Stadt Wil und die Wiler Sportanlagen AG (Wispag) wegen der Übernahme der Reparaturkosten nicht hätten einigen können.

Wintersturm Burglind hat Brücke beschädigt

Um es vorweg zu nehmen: Ganz so simpel ist die Sache dann doch nicht. Philipp Gemperle, bei der Stadt für die Information zuständig, weist zuerst einmal darauf hin, dass bei der besagten Brücke nicht lediglich ein Bodenbrett brach; der Schaden sei weitaus grösser. So habe der Wintersturm Burglind von anfangs Januar die Brücke in Mitleidenschaft gezogen; die Statik sei deshalb nicht mehr in Ordnung. Die Sperrung habe also aus Sicherheitsgründen erfolgen müssen.

Dass sich Stadt und Wispag wegen der Übernahme der Reparaturkosten streiten würden, verneint Gemperle – und weiss es zu begründen: Da die Stadt Wil grossmehrheitlich im Besitz der Wispag sei, mache ein Streit ja wenig Sinn. Denn ob die Stadt nun das Geld aus dem linken oder dem rechten Hosensack nehme, spiele am Ende des Tages keine Rolle.

Auch Marcel Schneller, Geschäftsführer der Wispag, äussert sich auf Anfrage in diese Richtung. Und er nennt die Gründe für die lange Sperrung: Eben sei auf dem Sportpark-Areal der Spatenstich für den Skaterpark erfolgt. Weiter würden ein Tartan-Platz und ein Mini-Pitch-Feld errichtet. Dies alles bis Ende Oktober. Zudem sei auch noch eine Boulder-Anlage in Planung. Diese gegenwärtigen und künftigen Aktivitäten hätten in ihrer Gesamtheit Einfluss auf die künftige Wegeplanung auf dem Areal. Sie müsse deshalb erst einmal diskutiert werden.

Brücke bleibt noch eine Weile gesperrt

Nicht nur dies. Weil die Kosten für die Umsetzung dieser Planung dann nicht einfach aus der Portokasse der Stadt beglichen werden können, sondern erst einmal ins Budget aufzunehmen sind, rechnet Gemperle realistischerweise mit einer Umsetzung im Laufe des nächsten Jahres. An der Brückensperrung wird sich also vorerst und noch eine ganze Weile nichts ändern.

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