Seelsorge im Doppelpack: Pfarrerehepaar gewählt

Die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger von Evangelisch Degersheim wählten an ihrer ausserordentlichen Bürgerversammlung das Pfarrerehepaar Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm einstimmig.

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Kirchgemeindepräsident Urs Meier-Zwingli (rechts) gratuliert dem Pfarrer-Ehepaar Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm zur ihrer einstimmigen Wahl. (Bild: PD)

Kirchgemeindepräsident Urs Meier-Zwingli (rechts) gratuliert dem Pfarrer-Ehepaar Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm zur ihrer einstimmigen Wahl. (Bild: PD)

Nach der Gottesdienstfeier, welche durch das neue Pfarrehepaar stimmungsvoll gestaltet wurde, strömten mehr als hundert Personen ins Kirchgemeindehaus. Einstimmig wurden dort Pfarrerin Ute Latuski-Ramm und Pfarrer Markus Ramm gewählt.

Vor der Abstimmung fasste Kirchgemeindepräsident Urs Meier-Zwingli nochmals die Arbeit der Pfarrwahlkommission zusammen und legte die Beweggründe für den Wahlantrag vor. Ute Latuski-Ramm wird zu 80 Prozent angestellt. Sie wird schwerpunktmässig für die Kasualien, Gottesdienste und Erwachsenenbildung zuständig sein. Sie wird die erste Frau im Degersheimer Pfarramt sein. Zu 20 Prozent wird Markus Ramm beschäftigt. Sein Schwerpunkt wird der Konfirmandenunterricht sein. Die Inpflichtnahme der beiden Pfarrpersonen wird durch Dekan Phillippe Müller am Sonntag, 3. März, erfolgen.

Urs Meier-Zwingli nutzte die Gelegenheit, um das weitere Vorgehen der Bauarbeiten auf dem Kirchenareal zu erläutern, ebenso die Wichtigkeit des schulischen und kirchlichen Religionsunterrichts aufzuzeigen. Das einzigartige St. Galler-Modell konnte in Degersheim, dank der kooperativen Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche, gut implementiert werden. Obwohl das Modell eine Herausforderung darstellt, dient es der christlichen Erziehung der Schülerinnen und Schüler. Dafür ist Sorge zu tragen, gibt es doch im politischen Kontext Bestrebungen, die Kirche ganz aus der Schule zu drängen.

Am Schluss der Kirchgemeindeversammlung würdigte der Versammlungsleiter das freiwillige Engagement von Hanni Indermauer für die ökumenische Seniorenarbeit. Nach fünf Jahren erfolgreichem Mitwirken gab sie ihren Rücktritt auf Ende Jahr bekannt. Rekordverdächtig war die Anzahl abgegebener Stimmkarten von 118 Kirchbürgerinnen und Kirchbürger. (pd)