SCW-Ladies gegen Langenthal

Merken
Drucken
Teilen

Eishockey Die Stimmung im Team sei gut, sagt SCW-Ladies-Trainer Adrian Gischig vor den entscheidenden Spielen der Ligaqualifikation gegen den SC Langenthal. Stimmung gut, alles gut? Beileibe nicht, denn Weinfelden startet zwar als A-Vertreter in der Rolle des Favoriten, doch Gischig warnt: «Das wird eine enge Sache.» Platz für Ausrutscher bietet sich praktisch keiner, denn die Serie ist auf drei Spiele begrenzt. Während Langenthal aus dem Vollen schöpfen kann, stehen Gischig nicht mehr alle Kaderspielerinnen zur Verfügung. «Gegen Ende Saison kann man selten in Bestbesetzung spielen.»

Mit dem SC Langenthal trifft Weinfelden weder auf den B-Meister GCK Lions noch auf den Finalisten Brandis, sondern auf den Meisterschaftsdritten und Playoff-Halbfinalverlierer. Die Langenthaler, letzte Saison in ihrem ersten Meisterschaftsjahr von der SWHL C in die SWHL B aufgestiegen, sind das einzige Team aus der zweithöchsten Liga, das «einen Aufstieg annehmen würde», wie Trainer Ruedi Minder sagt. «Wir stellen uns der sportlichen Herausforderung, wir wollen uns weiterentwickeln, egal ob dies nun in der B- oder der A-Liga sein wird.» Alles kann, nichts muss: Nach diesem Motto wird Langenthal die Ligaqualifikation bestreiten – das kann, muss aber nicht ein mentaler Vorteil für die ans Siegen gewöhnten Oberaargauerinnen sein. (dm)