Schwinger Daniel Bösch
öffnet in Oberbüren eine Metzgerei

Nach eineinhalb Jahren wird die Dorfmetzgerei in Oberbüren am 19. März wieder geöffnet – als Metzgerei Bösch.

Zita Meienhofer
Hören
Drucken
Teilen
Der erfolgreiche Schwinger Daniel Bösch betreibt künftig die Metzgerei in Oberbüren. (Bild: Zita Meienhofer)

Der erfolgreiche Schwinger Daniel Bösch betreibt künftig die Metzgerei in Oberbüren. (Bild: Zita Meienhofer)

Ein älterer Mann steht vor dem Schaufenster der ehemaligen Metzgerei Weber in Oberbüren und schaut lange ins Ladeninnere. Dort brennt Licht. Hinter der Theke steht Daniel Bösch. Zwar sind die Auslagen noch leer, doch das wird sich bald ändern. Am 19. März öffnet Daniel Bösch die Türen seiner Metzgerei Bösch. Das tut der künftige Inhaber dem älteren Herrn kund. Dieser scheint glücklich zu sein und sagt: «Es ist schön, dass wir wieder eine Metzgerei haben und gutes Fleisch».

Eine eigene Metzgerei zu führen war sein Ziel

Im vergangenen Frühjahr ging der Betrieb vom früheren Besitzer an die Bösch GmbH in Zuzwil. In den Monaten dazwischen wurden verschiedene bauliche Veränderungen vorgenommen, das Ladenlokal komplett erneuert. Sein Ziel sei es gewesen, einmal eine eigene Metzgerei zu führen, erklärt der erfolgreiche Schwinger. Die Lokalitäten der Metzgerei in Oberbüren, die während Jahrzehnten von Fritz und Rita Weber geführt wurde, passten Daniel Bösch und seiner Frau Sandra. Neben Sandra und Daniel Bösch – sie erledigt die Büroarbeiten – werden zwei Mitarbeitende in der Produktion sowie im Laden tätig sein. Die Metzgerei Bösch ist von Dienstag bis und mit Samstag geöffnet.

Wird Daniel Bösch nach dem Angebot, den Spezialitäten gefragt, sagt er: «Wir werden eine klassische Dorfmetzgerei sein. Es wird das angeboten, was die Leute wollen». Ideen hat er wohl, welche Spezialitäten im Angebot sein sollen. Allerdings nur, wenn diese bei der Kundschaft auch gefragt sind.

Dem Schwingsport treu bleiben

Der 31-jährige gelernte Metzger frönt seit mehr als 20 Jahren dem Schwingsport und gehört zu den Erfolgreichsten in der Schweiz. Schwingen sei für ihn ein Hobby, das er mit Freude ausübe, erklärt Daniel Bösch. Beruflich arbeitet er seit jeher in einem 100-Prozent-Pensum. Als Inhaber der Metzgerei Bösch wird er voraussichtlich noch mehr Zeit in den Berufsalltag investieren müssen. Den Schwingsport wird er allerdings weiterhin ausüben.

Zita Meienhofer