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SCHWARZENBACH: Neubau erhält verwitterten Mantel

In der Vorprojektphase hat sich der Gemeinderat auf das Erscheinungsbild der Schulanlage verständigt. Die Materialwahl fiel auf Holz und Beton. Die Projektkosten werden Ende März kommuniziert.
Diskussionsabend mit Ortsparteien, Vereinen sowie Gemeinde- und Schulrat. Die Ergebnisse der Gespräche sowie die Pläne und ein Modell werden der Bevölkerung an der Bürgerversammlung präsentiert. (Bild: PD)

Diskussionsabend mit Ortsparteien, Vereinen sowie Gemeinde- und Schulrat. Die Ergebnisse der Gespräche sowie die Pläne und ein Modell werden der Bevölkerung an der Bürgerversammlung präsentiert. (Bild: PD)

Das Vorprojekt für die Planung der Schulanlage Schwarzenbach geht in die Schlussphase. Nach einer Besprechung der Gemeinde- und Schulräte mit den Ortsparteien und Vereinen hat sich der Gemeinderat für eine Fassadengestaltung in Beton und vorverwittertem Holz entschieden. Der Turnhallentrakt wird so ausgestaltet, dass brandschutztechnisch eine zulässige Belegung bis 600 Personen möglich wird.

Für den Vorschlag der Generalplaner für die Fassadengestaltung hat sich der Gemeinderat nach eingehender Prüfung der Kriterien Langlebigkeit, Preis und Erscheinungsbild entschieden. «Damit wird auf einen nachwachsenden Rohstoff gesetzt, der annähernd halb so teuer ist wie beispielsweise eine hinterlüftete Fassade mit grossformatigen Platten», heisst es in der Begründung. Für das Erscheinungsbild sei es wichtig, dass vorverwittertes Holz verwendet wird, das im Verlaufe der Jahre praktisch unverändert bleibt. Es existierten gleichartige Bauten in der Region, die ebenfalls mit dieser Werkstoffwahl überzeugen. Als Beispiel wird das neue Hotel auf der Schwägalp genannt.

Fluchtwege für 600 Personen

Die neue Einfachturnhalle ist brandschutztechnisch auf eine Belegung von 400 Personen ausgelegt, wenn bestuhlt wird. Die Fluchtwege werden allerdings auf 600 Personen ausgerichtet, was eine entsprechende Kapazität ohne Bestuhlung zulässt. Die übrige Infrastruktur (Mobiliar, Lüftung, WC-Kapazitäten, etc.) orientiert sich schliesslich am Normalbetrieb. Dies, um die Bau- und Betriebskosten möglichst tief zu halten, wie der Gemeinderat anmerkt. Ebenfalls aufgenommen wurden Hinweise der Vereine für eine optimale Erschliessung der Warenanlieferung bei speziellen Anlässen.

Beheizt wird das Gebäude mit einer Wärmepumpe/Erdwärmesonden. Ergänzend wird eine Photovoltaik-Anlage auf den beiden Flachdächern vorgeschlagen. Dazu werde, so der Gemeinderat, momentan geprüft, ob ein Dritter die Photovoltaik erstellt und betreibt. So kann der Strom, der für die Wärmeerzeugung benötigt wird, zu einem ansehnlichen Teil auf dem Dach produziert werden. Die Investition für die Wärmegewinnung ist zu Beginn hoch, hat aber später den Vorteil von tieferen Energiekosten und wenig Wartungskosten.

Aussenanlagen mit Schwergewichtsbildungen

Die Gestaltung der Aussenanlagen wird erst während der Bauzeit im Detail geplant, hält der Gemeinderat fest. Vorgesehen ist eine Schwergewichtsbildung für verschiedene Benutzergruppen im Schulareal. Östlich der Turnhalle gibt es einen roten Platz, der für sportliche Aktivitäten zur Verfügung stehen soll. Zwischen dem neuen Schulhaus und dem Kindergarten sollen Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für kleinere Kinder und ältere Personen entstehen. Und zwischen dem Schulhaus und der Schulstrasse sieht die Planung eine verkehrsfreie Fläche mit Hartbelag vor, die als Begegnungsraum gestaltet werden soll. (gk/ahi)

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