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SCHWARZENBACH: Land beim Schulhaus erwerben

Um das Schulareal in Schwarzenbach zu arrondieren, schlägt der Gemeinderat der Bürgerschaft den Kauf einer Parzelle an der Schulstrasse vor. Die Kosten dafür betragen 740 000 Franken.
Philipp Stutz
Das Grundstück an der Schulstrasse 10, auf dem sich ein Getränkehandel befindet. (Bild: Philipp Stutz)

Das Grundstück an der Schulstrasse 10, auf dem sich ein Getränkehandel befindet. (Bild: Philipp Stutz)

Philipp Stutz

philipp.stutz@wilerzeitung.ch

«Der Kauf des Grundstücks macht Sinn, und zwar unabhängig davon, ob der Kredit für den Schulhausbau an der Urnenabstimmung vom 10. Juni gutgeheissen wird», sagt Gemeindepräsident Stefan Frei. Zwischen der Dorfüberbauung und der Schulstrasse befindet sich ein Areal von 12 686 Quadratmeter Fläche, das der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen zugeordnet ist. Die Gemeinde Jonschwil ist Eigentümerin dreier Grundstücke mit einer Fläche von insgesamt 11 698 Quadratmeter. Eigentümer einer weiteren Parzelle ist Hans Peter Karrer. Die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen ist grundsätzlich für öffentliche Zwecke vorgesehen. Die bisherige zonenfremde Nutzung habe sich vor Jahrzehnten ergeben, schreibt der Gemeinderat in seinem Gutachten.

Erst Standort für Getränkehandel klären

Das Ehepaar Karrer wird in absehbarer Zeit eine neue Wohnung beziehen. Für ihre Getränkehandelsfirma suchen die Karrers einen Ersatzstandort in einer besser geeigneten Zone. Die Gemeinde Jonschwil hat deshalb mit Hans Peter Karrer über einen Kauf verhandelt. Laut Gemeinderat besteht Einigkeit über einen Kaufpreis von 740 000 Franken. «Wir können das Land aber erst kaufen, wenn die Standortfrage für den Getränkehandel gelöst ist», sagt Stefan Frei. Die ausgehandelte Kaufsumme von 749 Franken pro Quadratmeter entspreche einem Preis von Liegenschaften, der jüngst an anderen Lagen bezahlt worden sei. Da das Grundstück für öffentliche Zwecke erworben wird, sei es dem Verwaltungsvermögen der Gemeinde zuzuteilen.

Die Bürgerversammlung entscheidet

Gemäss Gemeindeordnung sind einmalige Ausgaben in Höhe zwischen 500 000 und 1,5 Millionen Franken durch die Bürgerschaft zu genehmigen, sofern es sich nicht um Liegenschaften des Finanzvermögens handelt. Die Kosten von 740 000 Franken werden während 25 Jahren abgeschrieben. Die Bürgerversammlung findet am Mittwoch, 28. März, um 19.30 Uhr im Oberstufenzentrum Degenau statt.

«Längerfristig sinnvolle Investition»

Der Gemeinderat erachtet es als wichtig, Landreserven zu erwerben, wenn sich dazu eine gute Gelegenheit bietet. Der Kauf des Grundstücks sei mit oder ohne Neubau des gleich angrenzenden Schulhauses eine gute Gelegenheit dazu. «Es ist eine längerfristig sinnvolle Investition», sagt Frei. Alleine die Zonenordnung gebiete es, dass die Gemeinde das Grundstück erwerbe. Auch der Blick auf die Geometrie der Anlage lege einen Kauf nahe. Über den Neubau des Schulhauses sowie die Anpassungen beim Schulareal werden die Stimmberechtigten am 10. Juni an der Urne befinden. Falls ein Kauf des Grundstücks vor einem allfälligen Baubeginn möglich wird, erleichtere dies die Bauarbeiten. Einerseits könne die Zufahrt zur geplanten Tiefgarageneinfahrt von Beginn an richtig platziert werden. Andererseits ergebe sich eine Erleichterung für die engen Platzverhältnisse während der Bauarbeiten, sagt Frei. Nach deren Beendigung bilde das Grundstück ein Areal, das dem Schulhauseingang vorgelagert ist.

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