SCHWARZENBACH: Betreutes Wohnen für Senioren

Die Gemeinde hat mit der Dörfli Seniorenwohnsitz AG und der Genossenschaft Alterssiedlung eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Betagte Bewohner können neu individuelle Leistungen beanspruchen.

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Die Vertreter der drei Partner, von rechts: Köbi Zimmermann/Ernst Baumann (Genossenschaft Alterssiedlung), Janine und Stefen Gübeli (Pflegeheim Dörfli) und Stefan Frei (Politische Gemeinde Jonschwil) . (Bild: PD)

Die Vertreter der drei Partner, von rechts: Köbi Zimmermann/Ernst Baumann (Genossenschaft Alterssiedlung), Janine und Stefen Gübeli (Pflegeheim Dörfli) und Stefan Frei (Politische Gemeinde Jonschwil) . (Bild: PD)

In den vergangenen zwei Jahren haben der Gemeinderat und die Genossenschaft Alterssiedlung Jonschwil Verhandlungen über eine Angebotserweiterung für die Seniorinnen und Senioren geführt. Daraus resultierte als wesentlichste Neuerung eine Leistungsvereinbarung zwischen der Dörfli Seniorenwohnsitz AG in Schwarzenbach und der Genossenschaft Alterssiedlung.

Im Wohnblock Dörfliwies 20 a, der sich unmittelbar neben dem Pflegeheim Dörfli befindet, wird betreutes Wohnen ermöglicht. Die Genossenschaft Alterssiedlung kann die Wohnungen dieses Gebäudes sukzessive vom Eigentümer mieten und wird die Wohnungen an Senioren untervermieten. «Interessierte Senioren können danach individuel­- le Leistungen vom Pflegeheim Dörf­li erhalten, so zum Beispiel Wäsche waschen, Essenservice vom Pflegeheim, Reinigung und anderes», sagt Gemeindepräsident Stefan Frei. Die Genossenschaft Alterssiedlung gibt auf Wunsch eine Liste der möglichen Dienstleistungen inklusive Tarife ab. Frei werdende Wohnungen werden von der Genossenschaft Alterssiedlung jeweils im Gemeinde-Mitteilungsblatt publiziert. Das Angebot des betreuten Wohnens ist auch für die drei Wohnungen der Gemeinde im Wohnhaus Dörfli 6 möglich.

Gleichzeitig sei die Leistungsvereinbarung zwischen dem Pflegeheim Dörfli und der Gemeinde, die noch aus dem Jahre 2006 stamme, erneuert worden, sagt Stefan Frei. Sie sei vor allem an die neusten kantonalen Vorgaben angepasst worden, sprich an die Verordnung über die qualitativen Mindestanforderungen an Pflege und Betreuung sowie an die Richtlinien zu den Qualitätsanforderungen, welche von der kantonalen Fachkommission für Altersfragen erlassen wurden. (red)

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