Schutzplätze für 95 Prozent der Bevölkerung

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Die Schutzbauten sind primär für den Schutz der Bevölkerung und für die Sicherstellung der Bereitschaft der Mittel des Bevölkerungsschutzes im Fall eines bewaffneten Konflikts, insbesondere mit Massenvernichtungswaffen, konzipiert worden. Darüber hinaus sollen die Schutzbauten auch bei Katastrophen und in Notlagen, zum Beispiel im Falle erhöhter Radioaktivität, eines Erdbebens oder akuter Lawinengefahr, als Notunterkünfte genutzt werden können. Es wird unterschieden zwischen Schutzanlagen und Schutzräumen. Schutzanlagen sind für die Organisation bestimmt und umfassen Kommandoposten, Bereitstellungsanlagen und geschützte Sanitätsstellen. Schutzräume dienen der Unterbringung der breiten Bevölkerung. Für etwa 95 Prozent der Bevölkerung der Schweiz stehen heute künstlich belüftete, mit Filtern ausgerüstete Schutzräume zur Verfügung. Der aufzusuchende Schutzplatz wird zumeist erst im Notfall zugewiesen. (hs)