Schutzmassnahmen sind dringlich

Beim Hochwasserschutz bei der Autobahn ist die Ausgangslage komplex, da verschiedene Beteiligte involviert sind. Daher wurde unter Federführung des Kantons Thurgau auf Antrag der Gemeinden Wilen, Rickenbach und Wil ein Vorprojekt «Hochwasserschutz Alpbach/Krebsbach/Huebbach» ausgearbeitet.

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Beim Hochwasserschutz bei der Autobahn ist die Ausgangslage komplex, da verschiedene Beteiligte involviert sind. Daher wurde unter Federführung des Kantons Thurgau auf Antrag der Gemeinden Wilen, Rickenbach und Wil ein Vorprojekt «Hochwasserschutz Alpbach/Krebsbach/Huebbach» ausgearbeitet. Am Vorprojekt sind neben den Standortgemeinden und dem Kanton Thurgau auch der Kanton St. Gallen und das Bundesamt für Strassen (Astra) beteiligt. Das Vorprojekt liegt nun vor.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 27,3 Millionen Franken, die von den Gemeinden, den Kantonen und dem Bund getragen werden. Der Anteil der Stadt Wil beträgt rund 3,2 Millionen Franken. Die verschiedenen Massnahmen können nur im Sinn eines Gesamtsystems umgesetzt werden. Das Projekt ist unbestritten, jedoch konnte noch kein Konsens über den Kostenteiler gefunden werden, da Rickenbach bis anhin nicht bereit war, sich an den Kosten zu beteiligen (unsere Zeitung berichtete). Zwischenzeitlich hat der Kanton St. Gallen Gespräche mit dem Astra und der Stadt Wil geführt. Dabei kam gemäss der stadträtlichen Antwort auf die Einfache Anfrage von Erika Häusermann zum verheerenden Unwetter im Juni zum Ausdruck, dass die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Massnahme sowie die zügige Weiterbearbeitung unbestritten sind. Der Kanton St. Gallen suchte daher das Gespräch mit dem Thurgau, um auf eine speditive Umsetzung hinzuwirken. (ph)

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