Schulwegsicherheit: Nicht überall das Ziel erreicht

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Niederhelfenschwil Die Schulwegsicherheit ist in Niederhelfenschwil ein grosses Thema. Bei der Abteilung Verkehrspolizei der Kantonspolizei ist beantragt worden, gefährliche Rechtsvortritte entlang der Kantonsstrasse per sofort aufzuheben. Schon mehrfach hat der Niederhelfenschwiler Gemeinderat angeregt, entlang der Kantonsstrasse von Bildstöckli in Niederhelfenschwil bis Laupen in Lenggenwil die Rechtsvortritte aus untergeordneten Gemeindestrassen aufzuheben und mittels Neusignalisationen in «Kein Vortritt»-Einmündungen umzuwandeln. Das Gleiche gilt für die Gemeindestrassen zwischen Zuckenriet und dem ehemaligen Landi-Gebäude sowie die Gemeindestrasse zwischen Bildstöckli-Nieder­helfenschwil und Sonnenberg.

«Die Umwandlung dieser unübersichtlichen Rechtsvortritte ist ein grosses Anliegen aus der Bevölkerung und soll vom Kanton schnellstmöglich beurteilt und zusammen mit der Gemeinde umgesetzt werden», ist im aktuellen Niederhelfenschwiler Mitteilungsblatt zu lesen. Allfällige weitere Strassenbauten sollen frühestens 2019 bis 2023 definitiv realisiert werden.

Als Begleitmassnahme hat der Gemeinderat beim Kanton die verbesserte Strassensignalisation im Bereich der drei Primarschulhäuser gefordert. Die Verkehrspolizei hat der Gemeinde die Bewilligung für die Strassenmarkierungen «Kinder» sowie das Signal «Kinder» entlang der Kantonsstrasse im Schulhausbereich Niederhelfenschwil

in Aussicht gestellt. Im Bereich Hauptstrasse/Leo-Jung-Strasse hat sie diese Forderung der Gemeinde abgelehnt. In Lenggenwil kann laut der Gemeinde davon ausgegangen werden, dass im Zusammenhang mit der Sanierung der Zuckenrieterstrasse die Markierungen und Signalisationen «Kinder» jedoch auch realisiert werden können. (red)