SCHULUNG: Ernstfallübung und Öffentlichkeitsdienst in Symbiose

Vom 22. bis 24. Mai führte der Betreuungszug der Zivilschutzorganisation Uze seinen WK 2017 durch, der wiederum im Zeichen von praktischer Übung des Betreuungsauftrages sowie der Weiterbildung stand. Kommandant Andreas Manser zeigte sich zufrieden.

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Nach intensiven Vorbereitungsarbeiten an den ersten eineinhalb Tagen des Wiederholungskurses traf am Dienstagnachmittag ein Instruktor der Rettung St. Gallen ein. Dieser bildete die 25 Zivilschützer in der Herz-Lungen-Wiederbelebung aus und vermittelte ihnen fundiertes Wissen im Umgang mit dem Defibrillator sowie Kenntnisse über weitere Erste-Hilfe-Massnahmen, wie die Versorgung von Verletzungen oder die medizinische Erstbetreuung von bewusstlosen Personen. Am Mittwoch wurde dann mit einer Gruppe von neun Bewohnern sowie einigen Angestellten eines regionalen Wohnheims für Menschen mit Behinderung das theoretische Wissen umgesetzt.

In einer Ernstfallübung wurden die Bewohner nach dem ­obligatorischen Check-in zur weiteren Betreuung durch die Zivilschutzsoldaten ins Feuerwehrdepot Niederuzwil aufgenommen. Bei spielerischen und sportlichen Aktivitäten unter freiem Himmel zeigten sich die Bewohner des Wohnheims nicht nur geschickt im Umgang mit Fuss- und Tischtennisball, sondern offenbarten sich auch als trickreiche Jasser. Gegen Mittag erfolgte dann die Verschiebung aller Beteiligten in den Walter-Zoo Gossau, wo die Ankömmlinge von einer weiteren Gruppe Zivilschützer in Empfang genommen wurden. Den Zoobesuch – betreut vom Zivilschutz – genossen alle Beteiligten gleichermassen. «Schliesslich war es die perfekte Symbiose aus einer Ernstfallübung des Betreuungszuges in Kombination mit Wahrnehmung des Auftrages für den Dienst an der Öffentlichkeit. Abgerundet wurde der WK mit einem Weiterbildungseinschub, wobei unsere Leute in Theorie und Praxis zu Ersthelfern und Lebensrettern ausgebildet wurden», so der Kommandant der ZSO Uze, Andreas Manser. (pd)

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