Schulrat Wil: Schildknecht schafft Wahl

WIL. Die Wilerinnen und Wiler wählten gestern Sonntag Miriam Schildknecht (SP) neu in den Schulrat. Sie übertraf das absolute Mehr von 1997 Stimmen deutlich: Miriam Schildknecht erhielt 2608 Stimmen. Ihr Kontrahent Johannes Leutenegger (GLP) vereinigte 1309 Stimmen auf sich.

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Miriam Schildknecht (SP) Neues Mitglied Schulrat Rossrüti (Bild: pd)

Miriam Schildknecht (SP) Neues Mitglied Schulrat Rossrüti (Bild: pd)

Die Wilerinnen und Wiler wählten gestern Sonntag Miriam Schildknecht (SP) neu in den Schulrat. Sie übertraf das absolute Mehr von 1997 Stimmen deutlich: Miriam Schildknecht erhielt 2608 Stimmen. Ihr Kontrahent Johannes Leutenegger (GLP) vereinigte 1309 Stimmen auf sich. Auf Vereinzelte entfielen 76 Stimmen. Leer gingen 339 Stimmzettel ein. Die Stimmbeteiligung lag bei 30,47 Prozent.

Alter gab den Ausschlag

Mit dem Einzug von Miriam Schildknecht kann die SP den Sitz in der Schulbehörde halten. Die Vakanz entstand, weil das SP-Mitglied Daniel Schönenberger im Sommer nach 14 Jahren zurückgetreten war. Miriam Schildknecht freut sich über ihre Wahl. Sie glaubt, ihr Alter – Miriam Schildknecht ist 43 Jahre alt und Mutter dreier Kinder – sowie ihre Lebens- und Berufserfahrung hätten den Ausschlag zur ihren Gunsten gegeben. Sie ist Lehrerin/Psychologin von Beruf. Miriam Schildknecht ist die Chancengleichheit der Schülerinnen und Schüler ein Anliegen, aber auch die Integration. Wie mit schwächeren Schülerinnen und Schülern umgegangen werden soll, darin möchte sie einen Schwerpunkt setzen. Für die Schule einsetzen möchte sie sich, weil die Bildung ein hohes Gut ist, das die Basis für den sozialen Frieden legt.

Kandidiert für Stadtparlament

Gefasst nimmt Johannes Leutenegger seine Nichtwahl zur Kenntnis. «Ich bin mit meinem Resultat zufrieden», sagt er. Leutenegger erachtet die 1300 Stimmen als gutes Ergebnis. Trotz des Scheiterns strebt der 22jährige Co-Präsident der Wiler Grünliberalen den Eintritt in eine Legislative an. Johannes Leutenegger kandidiert im Herbst des nächsten Jahres für das Stadtparlament. (ph)

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