Schulhaus Matt: Risse im Mauerwerk

Bereits drei Jahre nach beendeter Sanierung und Erweiterung sind beim Schulhaus Matt bauliche Mängel festgestellt worden. Es wird nun abgeklärt, wer für diese Schäden verantwortlich ist.

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Im August 2008 konnte das über 40-jährige Primarschulhaus Matt nach einer 13-monatigen Bauphase wieder eröffnet worden. In dieser Bauzeit war das Schulhaus saniert und erweitert worden, um es auf den aktuellen Stand schulbetrieblicher Anforderungen zu bringen.

Seit der Wiedereröffnung sind nach und nach verschiedene bauliche Mängel sichtbar geworden. Diese Mängel betreffen in erster Linie undichte Stellen bei bodenbündigen Fensteranschlüssen und schadhafte Bodenbeläge.

Sicherheit nicht gefährdet

Zudem wurden Rissbildungen in Mauerkonstruktionen festgestellt, welche die statische Sicherheit des Gebäudes indes in keiner Weise beeinträchtigen. Durch die undichten Stellen bei den Fensterabschlüssen dringt Feuchtigkeit ins Gebäude ein. Zur Vermeidung von Folgeschäden werden als Sofortmassnahmen provisorische Abdichtungen bei einigen Fenstersockeln entlang des Pausenplatzes angebracht. Diese Arbeiten werden während der Sommerferien ausgeführt.

Das Departement Bau, Umwelt und Verkehr der Stadt Wil hat fristgerecht Mängelrügen eingereicht.

Abklärungen sind im Gange

Derzeit werden in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Planern, den am Bau beteiligten Unternehmen und deren Versicherungen die Mängel detailliert erhoben und teilweise nach Expertisen entsprechende Verursacherabklärungen durchgeführt. Anschliessend werden Sanierungsvorschläge erarbeitet, deren Kosten ermittelt und für diese ein Kostenteiler nach Verursacherprinzip ausgehandelt. Über das Ausmass der Kosten oder den genauen Kostenschlüssel können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. (sk.)