Schulgemeinde budgetiert Sporthalle

Wer die neue Eschliker Sporthalle bauen wird, die Politische oder die Schulgemeinde, steht noch nicht fest, sagte Schulpräsidentin Susanna Koller an der gestrigen Pressekonferenz.

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Wer die neue Eschliker Sporthalle bauen wird, die Politische oder die Schulgemeinde, steht noch nicht fest, sagte Schulpräsidentin Susanna Koller an der gestrigen Pressekonferenz. Um die finanziellen Auswirkungen des Acht-Millionen-Projektes – mittels Volksinitiative aus Sportlerkreisen angeregt – dennoch aufzuzeigen, liess es die Volksschulgemeinde bereits in ihren Finanzplan einfliessen.

«2019 dürfte eine Erhöhung des Steuerfusses wohl notwendig werden», sagte Koller. Derzeit liegt dieser bei 98 Prozent, gemäss dem Antrag der Behörde an der Schulgemeindeversammlung vom 1. Dezember soll er dort vorerst auch bleiben. Finanzvorsteherin Ariana Brühwiler rechnet im Falle einer Annahme der Sporthalle ab 2019 mit einem Steuerfuss von 100 Prozent, ab 2020 gar mit 102 Prozent.

Bis es soweit ist, muss die Sporthalle indes noch einige Hürden nehmen: Kommendes Jahr soll ein Kredit über rund 300 000 Franken für ein entsprechendes Vorprojekt an die Urne kommen.

Ähnlich wie das Budget 2017 der Politischen Gemeinde präsentiert sich auch jenes der Schulgemeinde recht unspektakulär. Die Schulbehörde rechnet mit Ausgaben von 9,1 Millionen Franken und einem Gewinn von 220000 Franken. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 1,8 Millionen Franken. (kuo)

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