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Schule bleibt führungslos: Suche nach Nachfolge für Schulleitung an der Oberstufe Bronschhofen bisher erfolglos

Die Vakanz in der Schulleitung der Oberstufe Bronschhofen konnte noch immer nicht besetzt werden. Das sei aber kein Problem, sagt Schulpräsidentin Jutta Röösli.
Gianni Amstutz
Zurzeit führt Astrid Schwarz die Oberstufe Bronschhofen interimistisch. Bild: Gianni Amstutz

Zurzeit führt Astrid Schwarz die Oberstufe Bronschhofen interimistisch. Bild: Gianni Amstutz

Zurzeit ist es ruhig auf dem Areal der Oberstufe Bronschhofen. Keine Schüler, die auf dem Pausenplatz ihr Znüni essen, keine Lehrer, die in den Schulzimmern ihre nächste Lektion vorbereiten und kein Schulleiter, der überall nach dem Rechten sieht. Während sich die Abwesenheit von Schülern und Lehrern mit den Herbstferien erklären lässt, hat jene des Schulleiters andere Gründe.

Seit dem Beginn des Schuljahres im August gibt es an der Oberstufe Sonnenhof nämlich keinen Schulleiter. Nachdem Marco Büchli im April die Stelle gekündigt hatte, machte sich die Stadt umgehend auf die Suche nach einer Nachfolge. Bisher vergeblich, wie Schulpräsidentin und Vorsteherin des Departements Bildung und Sport, Jutta Röösli, bestätigt: «Wir haben die Ausschreibung vorgenommen und auch Bewerbungsgespräche geführt. Leider hat sich dann keine geeignete Person finden lassen.» Dies obwohl rund ein Dutzend Bewerbungen eingegangen waren.

Interimslösung eingesetzt

Völlig ohne Führung ist die Oberstufe Bronschhofen wegen der Vakanz aber nicht. Astrid Schwarz, Leiterin der Fachstelle Pädagogik, hat ad interim die Schulleitung der Oberstufe Bronschhofen übernommen. Sie werde dabei durch eine Lehrperson unterstützt, welche die Schule durch mehrjährige Erfahrung gut kenne, sagt Röösli.

«Die Schule ist also voll funktionsfähig.»

Hinzu kommt, dass es an der Oberstufe Bronschhofen für die Entwicklung des Unterrichts und der Schule eine sogenannte Steuergruppe gibt. Sie setzt sich aus der Schulleitung sowie drei Lehrkräften zusammen. Ihre Aufgabe ist es, sich mit Fragen der Unterrichts- und Schulentwicklung auseinanderzusetzen.

Trotzdem muss die Stelle natürlich wieder besetzt werden. So hat die Stadt Wil diese denn auch Mitte September erneut ausgeschrieben. Auf diese zweite Ausschreibung hätten sich wieder einige Personen beworben, sagt Röösli und fügt hinzu: «Die Bewerbungsgespräche sind nun für nach den Herbstferien terminiert.»

Ein 60-Prozent-Pensum muss ausreichen

Die Stelle als Schulleiter der Oberstufe Bronschhofen ist mit einem 60-Prozent-Pensum ausgeschrieben – gleich wie das zuvor war. Als Grund für seine Kündigung hatte Marco Büchli in einem Brief an die Eltern aber angegeben, dass das zeitliche Engagement deutlich über dem erwarteten Mass gelegen habe. Will heissen: Mit einem 60-Prozent-Pensum war für Büchli die Aufgabe als Schulleiter nicht machbar. Eine Erhöhung des Pensums sei trotzdem nicht vorgesehen, sagt Röösli. Die Schulleitungspensen seien nach einem Schlüssel festgelegt.

Berücksichtigt würden dabei ein Grundbedarf für die Aufgabe sowie die Grösse der Schuleinheit. So resultiert an der Oberstufe Sonnenhof ein 75-Prozent-Pensum und im Lindenhof mit seiner Sportschule eine Vollzeitstelle für die Schulleitung. Das Pensum in Bronschhofen ist damit das kleinste aller städtischen Oberstufen. Trotzdem sagt Röösli: «Die Schulleitungspensen sollten für alle Schuleinheiten ausreichen.»

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