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Schüler erleben den Winter

Am Montag reisen 75 Schülerinnen und Schüler der Heilpädagogischen Schule in Flawil für eine Sportwoche in die Lenzerheide. Sascha Edelmann ist verantwortlich für die Logistik. Die Wiler Zeitung hat ihn im «Skikeller» angetroffen.
Melanie Graf
Sascha Edelmann, Lehrer an der Heilpädagogischen Schule in Flawil, kümmert sich im «Skikeller» um das Sportmaterial der Schule. (Bild: meg.)

Sascha Edelmann, Lehrer an der Heilpädagogischen Schule in Flawil, kümmert sich im «Skikeller» um das Sportmaterial der Schule. (Bild: meg.)

Flawil. Draussen scheint die Mittagssonne. Doch von ihr kriegt Sascha Edelmann im «Skikeller» der Heilpädagogischen Schule nicht viel mit. In mehreren Gestellen stehen unzählige Skischuhe, Skihelme, Schlittschuhe, Skier und Langlaufskier. Seit dem frühen Montagmorgen hantierte er in dem fensterlosen Raum. Er passte, klassenweise, den Schülerinnen und Schülern die Skischuhe an, mass die passenden Skier und stellte die Bindungen ein. In einer Woche fahren die Kinder und Jugendlichen der Oberstufe, die Hälfte der Mittelstufe und 15 Aufsichtspersonen in die Lenzerheide in die Sportwoche.

«Gold wert»

Gerade erst sind die Schulkinder der Unterstufe und die andere Hälfte der Mittelstufe vom Lager nach Hause gekommen. Gerade erst hatte Edelmann die Skischuhe und Skier versorgt. Nun geht alles von vorne los. Alles muss nochmals sortiert, beschriftet und verpackt werden. Edelmann ist Lehrer an der HPS, verantwortlich für die Arbeiten im «Skikeller», welche er mit der Unterstützung seines Bruders Mike, gemäss Sascha Edelmann ein Fachmann auf dem Gebiet, ausführt. Edelmann betont allerdings, dass die Sportwoche keine Ferien seien. Doch er finde die Woche einfach «Gold wert», die Kinder und Jugendlichen könnten sich eine Woche lang sportlich betätigen.

Skier von Geschäftsauflösung

«Man kann ihnen den Sport näherbringen, ihnen die Möglichkeiten zeigen, was man in der Freizeit alles machen kann», sagt Edelmann. Er greift sich ein paar Langlaufskier. Er legt sie auf den Werkbank, greift zu Bohrmaschine und schraubt dem einen Ski eine Bindung an. Das Material hier, Edelmann zeigt um sich, habe die HPS dank Privatpersonen und der Auflösung eines Sportgeschäfts günstig bekommen. Es sei sehr wichtig, dass die Ausrüstung gut sei, denn nur wenn das Material in bestem Zustand sei, könne man den Kindern auch die Freude am Wintersport vermitteln.

Präparierte Spazierwege

Die Schülerinnen und Schülern dürfen den Sport ausüben, der ihnen auch gerecht wird. «Das Ziel sind echte Erfolgserlebnisse», so Edelmann. Auch Kinder, welche im Rollstuhl sitzen, kommen in dieser Woche nicht zu kurz. «Die Lenzerheide bietet gut präparierte Spazierwege», weiss Edelmann. «Es geht ja darum, den Winter und das Lager zu erleben.» Die Lehrerschaft lebe die Begeisterung und die Freude vor, dann machen auch die Schulkinder begeistert mit.

Dank Dario Cologna ist auch der Langlaufsport wieder angesagt. Darüber freut sich Edelmann besonders. Er hält den Langlaufsport für die Kinder und Jugendlichen einen geeigneten Sport. «Einige Schülerinnen und Schüler schaffen 25 Kilometer mit den Langlaufskiern locker», erzählt Edelmann lachend.

In Schulbusse gestapelt

Er schraubt dem andern Langlaufski eine Bindung auf, bindet die Skier anschliessend zusammen. Später wird er die Skier zusammen mit den anderen noch bündeln, Schuhe und Helme in Bananenschachteln verpacken. Am Freitag werden die Schulkinder ihre Koffer in die Schule bringen. Diese werden dann am Freitagabend in die vier Schulbusse der Schule gestapelt. «Am Montagmorgen gegen sechs Uhr fahren wir dann Richtung Lenzerheide ab», berichtet Edelmann, der dieses Lager als Lehrer einer Klasse und als Logistiker begleiten wird.

Die Schülerinnen und Schüler selbst steigen nach acht Uhr morgens in einen Car und werden mit diesem in das Bündner Skigebiet gefahren. «Spätestens um 14 Uhr sind alle auf der Piste», sagt Edelmann. Er freut sich darauf und sagt: «Das gibt eine lässige Woche. Der ganze Aufwand hier», er zeigt auf die vielen Skier und Schuhe, «der ganze Aufwand lohnt sich dafür.»

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