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Schüler der Oberstufe Sonnenhof spenden fünfstellige Summe für Flüchtlingsprojekt auf Lesbos

Im Rahmen einer Sonderwoche sammelten die Schüler der Oberstufe Sonnenhof Geld für ein Flüchtlingsprojekt auf Lesbos. Gestern überreichten sie den Scheck über 10350 Franken an den Projektleiter.
Gianni Amstutz

Im Mai fand in der Oberstufe Sonnenhof das Stadtprojekt Maluna statt. Die Schülerinnen und Schüler nahmen dabei für eine Woche die Rolle von Unternehmern ein. Der Gewinn, der dadurch zusammengekommen ist, spenden sie der Organisation «One Happy Family». Diese betreibt auf der griechischen Insel Lesbos ein Gemeinschaftszentrum für Flüchtlinge. Damit soll ihnen ein Stück Lebensqualität und Selbstbestimmung zurückgegeben werden. Die beiden Lehrerinnen des «Sonnenhofs», Barbara Aulopi und Alexsandra Hitz, leisteten während der Frühlingsferien einen zweiwöchigen Einsatz für das Hilfsprojekt, wodurch der Kontakt zur Organisation entstanden ist.

Gestern überreichte der «Stadtrat» der Projektwoche Fabian Bracher, dem Projektleiter von «One Happy Family», einen Scheck mit dem Gewinn der Sonderwoche. Zusammengekommen sind 10350 Franken. Denn die Schüler spendeten nicht nur den Gewinn aus dem Stadtprojekt, sondern organisierten auch noch einen Sponsorenlauf. Zusätzlich startete die Schule einen Spendenaufruf und auch das Lehrerteam steuerte einen Teil dazu bei. Fabian Bracher war erst einmal sprachlos, als ihm der Scheck überreicht wurde. «Es ist unglaublich. Ich hatte keine Ahnung, wie viel zusammenkommen wurde.» Doch nicht nur von der Summe sei er überwältigt, sondern auch von dem, was die Schülerinnen und Schüler in der Sonderwoche geleistet hätten. «Manchmal heisst es, der Jugend fehle es an Kreativität und dass sie sich nur noch mit dem Smartphone beschäftigen könne. Ihr habt eindrücklich bewiesen, dass das nicht stimmt», sagte Bracher.

Was mit dem gespendeten Geld geschieht, steht noch nicht fest. «Wir bleiben aber mit ‹One Happy Family› in Kontakt», sagte Schulleiter Caesar Camenzind. Ideen, wie das Geld genutzt werden könnte, existierten bereits. Sobald diese konkreter werden, informiere man die Schüler darüber. «So könnt ihr sehen, wofür ihr euch in dieser Woche engagiert habt.»

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