Schritt für Schritt zum Legislaturziel

Der Gemeinderat Oberbüren hat für die Amtsdauer 2013 bis 2016 seine Schwerpunkte definiert. Zugleich setzt sich der Rat mit einer konkreten Aufgaben- und Massnahmenliste Ziele, die es zu erreichen gilt.

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OBERBÜREN. «Legislaturziele 2013 bis 2016» steht fettgedruckt, drumherum definieren Begriffe, womit sich der Oberbürer Gemeinderat in diesen vier Jahren beschäftigen will. Da heisst es unter anderem «Ortsplanung». Darin enthalten ist der Grundsatz, dass ein massvolles Wachstum an Wohnraum sowie Raum für Gewerbe- und Industriebetriebe bereitgestellt werden soll. Auch die der Gemeinde gehörenden Baulandparzellen sollen aktiv und nachhaltig bewirtschaftet werden. Zudem hat der Rat Massnahmen des Aggloprogramms der Region Wil in die Wege zu leiten. Das seien viele kleine Sachen, wie die Frage der Bushäuschen, der Veloabstellplätze oder Tempo-30-Zonen, denen sich der Gemeinderat Punkt für Punkt annehmen werde, erklärt Guido Staub, Oberbürens Gemeinderatsschreiber.

Im letzten Jahr hatten die Einwohner von Oberbüren ihre Zufriedenheit kundtun können. Bemerkungen und Kommentare der Befragten werden nun zum Anlass genommen, um punktuelle Verbesserungen zu erzielen. Erste konkrete Massnahmen sind bereits eingeleitet worden. Auch hier spricht Guido Staub von kleineren Sachen, wie die Fortsetzung der Weihnachtsbeleuchtung bis ins Buechental. Vor Ablauf der neuen Amtsdauer soll eine erneute, vergleichbare Befragung durchgeführt werden.

Förderung erneuerbarer Energie

«Energie» steht da ebenfalls. Die Elektra-Kommission wurde in eine «Energie-Kommission» umgewandelt. Sie befasst sich mit Themen wie der Einführung eines Energiefonds zur Förderung von erneuerbaren Energieanlagen. Weitere Diskussionsthemen werden sein: Ausbau der Energieberatung oder Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf Led. Und, es gilt, die gemeindeeigene Elektra in den sich öffnenden Strommarkt zu begleiten.

Infrastruktur auf Vordermann

Die bestehende Infrastruktur ist fach- und zeitgerecht zu unterhalten. Mit der Sanierung der Turnhalle Sonnental sowie der zurzeit im Gang befindenden Erneuerung des Brühlacker-Westtrakts sind zwei grössere Projekte abgeschlossen oder bald abgeschlossen. Noch offen ist die die Erstellung einer neuen Mehrzweckhalle in Niederwil. Im kommenden Monat wird die Bürgerschaft darüber befinden. Diese Investition erweitert das Infrastrukturangebot in Niederwil nachhaltig, bedingt jedoch Zurückhaltung bei andern kostenrelevanten Vorhaben. Gemäss Guido Staub ist bei den Strassen permanenter Unterhalt gefordert. Die Gemeinde sei jedoch nicht im Rückstand, und grössere Ausgaben seien nicht geplant.

Auf Finanzplanung achten

«Oberbüren ist für eine zurückhaltende Ausgabenpolitik und für gesunde Gemeindefinanzen bekannt. Dieser nachhaltigen Finanzpolitik soll künftig nachgelebt werden», schreibt der Rat und möchte mit der jährlich nachgeführten Finanzplanung frühzeitig entsprechend agieren. Der Gemeinderat geht davon aus, dass die finanziellen Ressourcen knapper werden. Deshalb sollen Synergien zwischen den örtlichen Schulgemeinden sowie mit den Regionsgemeinden gesucht werden. (gk/zi)