Schönholzerswilen erhöht die Steuern für ausgewogene Zahlen

SCHÖNHOLZERSWILEN. «Die finanziellen Mittel werden in den nächsten Jahren knapper», sagt Gemeindeammann Fredy Oettli an der Budgetversammlung von Schönholzerswilen. Deshalb will der Gemeinderat den Steuerfuss um zehn Prozentpunkte auf 60 Prozent erhöhen.

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SCHÖNHOLZERSWILEN. «Die finanziellen Mittel werden in den nächsten Jahren knapper», sagt Gemeindeammann Fredy Oettli an der Budgetversammlung von Schönholzerswilen. Deshalb will der Gemeinderat den Steuerfuss um zehn Prozentpunkte auf 60 Prozent erhöhen.

Kantonsbeiträge gekürzt

Grund für den Geldabfluss seien die gestiegenen Aufwände wegen zusätzlicher Aufgaben sowie die Erhöhung der Stellenprozente beim Personal der Gemeindeverwaltung. «Für Schönholzerswilen wurden die Kantonsbeiträge für das laufende Jahr bereits um 42 500 Franken gekürzt. Wenn wir den Steuerfuss nicht über den kantonalen Schnitt anpassen, wird uns der Strukturbeitrag bis 2017 gänzlich gestrichen.» Das mache dann weitere rund 170 000 Franken aus. Von den 83 Anwesenden im Mehrzwecksaal heissen 73 die Steuererhöhung gut, zwei sind dagegen. Auch beim zweiten wichtigen Traktandum, dem Nachtragskredit für die Sanierung der Wasserleitung zwischen Leutenegg und Unterleutenegg, unterstützen die Stimmbürger den Gemeinderat.

Sanierung von Wasserleitung

Grossmehrheitlich bewilligen sie zusätzlich zu den bereits vor einem Jahr gutgeheissenen 57 000 Franken nochmals 50 000 Franken für die Sanierung der ältesten noch bestehenden Wasserleitung in der Gemeinde. Die Eternitleitung stammt aus dem Jahr 1953 und weist diverse Brüche auf. Die Sanierung musste überarbeitet werden, was Mehrkosten nach sich zog.

Für das kommende Jahr budgetiert der Gemeinderat einen Rückschlag von knapp 3000 Franken. Ausgaben und Erträge halten sich mit je rund 1,82 Millionen Franken fast die Waage. Die Abrechnung beruht bereits auf der Grundlage des erhöhten Gemeindesteuerfusses von 60 Prozent. (mwi)