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Schnelleres Internet in Wil: Glasfaserausbau kommt voran

Vor fünf Jahren stimmte die Wiler Bevölkerung dafür, das Kommunikationsnetz der Technischen Betriebe Wil mit Glasfaser aufzurüsten. Seither wurde fast die Hälfte des Versorgungsnetzes erschlossen. Der Zeitplan stimmt.
Nicola Ryser
Stefan Huber (rechts) demonstriert Daniel Meili, wie die Glasfaserkabel gespliessen, sprich verbunden werden. Bild: Nicola Ryser

Stefan Huber (rechts) demonstriert Daniel Meili, wie die Glasfaserkabel gespliessen, sprich verbunden werden. Bild: Nicola Ryser

Es war ein Mammutprojekt, das 2014 angekündigt und den Wiler Bürgerinnen und Bürgern zur Abstimmung vorgelegt wurde. Aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung und der zunehmend ansteigenden Datenmengen, die transportiert werden müssen, sollen rund 484 Kilometer Glasfaserkabel die bisherigen Koaxialkabel ersetzen und somit das seit über 30 Jahren bestehende Kommunikationsnetz auf dem Stadtgebiet modernisieren. Glasfaser leitet die Signale in Form von Lichtimpulsen schneller als das aus Kupfer bestehende Koaxialkabel und sorgt somit für leistungsfähigeres Internet.

Die Bevölkerung stimmte der Erneuerung des städtischen Versorgungsnetzes durch die Technischen Betriebe Wil (TBW) und somit dem gesprochenen Kredit von 11 Millionen Franken damals zu. Bis 2025 soll das ganze Gebiet durch Glasfaserkabel erschlossen werden. Nun, fünf Jahre nach der Abstimmung, ziehen die Verantwortlichen, darunter Stefan Huber, Leiter des Kommunikationsnetzes TBW, und Stadtrat Daniel Meili (FDP), eine erste Zwischenbilanz. Der allgemeine Tenor: Es verlaufe alles nach Plan.

Nach dem Zentrum folgen das Stadtgebiet und die Region

«In Wil haben wir bereits das Stadtzentrum abgedeckt und arbeiten uns von dort Schritt für Schritt nach aussen vor», erklärt Huber. Hierbei würden von Quartier zu Quartier die neuen Kabel gelegt. Ende 2018 sei man bei über 40 Prozent des Versorgungsnetzes angelangt, das sind 2700 Liegenschaften. In Wil sind rund 80 Prozent der Einwohner Kunden der TBW. Diese bekämen vom stets laufenden Umbau indes kaum etwas mit, da die Arbeiten zumeist in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden stattfinden, sodass es zu keinen Unterbrüchen komme. Und auch das Verlegen der Kabel führe kaum zu sichtbaren Baustellen.

Dieses Jahr sind unter anderem das Wiler West- und Südquartier sowie der Lindenhof an der Reihe. Bis Ende 2021 sollen alle Stadtgebiete inklusive Rossrüti, Rickenbach und Wilen abgedeckt werden, bis 2025 dann auch die Region Wil, darunter Wuppenau, Braunau, Bettwiesen, Tägerschen, Tobel, Affeltrangen, Zezikon, Märwil, Zuckenriet, Lenggenwil und Niederhelfenschwil. Am Ende werden 6500 Liegenschaften an das Fiber-to-the-Building-Netz der TBW angeschlossen sein. Huber zeigt sich optimistisch: «Wir sind auf Kurs und zuversichtlich, dass wir den Auftrag in den verbleibenden sechs Jahren erfüllen können.»

Bisher fünf Millionen Franken investiert

Auch im finanziellen Bereich verlaufe alles optimal, sagt Stadtrat Daniel Meili. Aktuell seien knapp fünf der budgetierten elf Millionen Franken investiert worden. Eine Überschreitung sei nicht zu erwarten. Denn: «Da sich die Technologie in den letzten Jahren noch gewandelt hat, kann man mit weniger Kabel mehr Leitungen legen, und somit könnte das Unterfangen sogar günstiger als geplant werden.»

Bei den Haushalten, die noch nicht an das neue Glasfasernetz angeschlossen wurden, gebe es jedoch keine Einschränkungen, betont Meili. «Die Quartiere, die noch nicht mit der modernen Technologie ausgerüstet sind, verfügen schon heute über einen überaus leistungsfähigen Internetanschluss.» Hierbei spüre man die in den letzten Jahren zugenommene Digitalisierung:

«Die Kommunikation gehört im Haushalt mehr und mehr zum Grundbedarf.»

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