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Schnee, Schwinger und Stadtpräsident

KIRCHBERG. Nöldi Forrer erklärte am Sonntagabend als Gast im Sportpanorama des Schweizer Fernsehens die Situation passend. «Ich bin nun schon dreissig Jahre dabei. Ein Schwingfest, an dem der Schnee zeitweise auf dem Sägemehl liegen blieb, habe ich noch nicht erlebt.»
Beat Lanzendorfer
Das Toggenburger Verbandsschwingfest bot am Wochenende mit Sonne, Wind, Schnee und Regen alle vier Jahreszeiten. Trotz widriger Bedingungen kamen 1000 Besucher auf die Sonnmatt. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

Das Toggenburger Verbandsschwingfest bot am Wochenende mit Sonne, Wind, Schnee und Regen alle vier Jahreszeiten. Trotz widriger Bedingungen kamen 1000 Besucher auf die Sonnmatt. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

KIRCHBERG. Nöldi Forrer erklärte am Sonntagabend als Gast im Sportpanorama des Schweizer Fernsehens die Situation passend. «Ich bin nun schon dreissig Jahre dabei. Ein Schwingfest, an dem der Schnee zeitweise auf dem Sägemehl liegen blieb, habe ich noch nicht erlebt.»

Von Anfang an hellwach

Stunden vorher schwang er sich nach seiner Rückkehr, er verletzte sich vergangenes Jahr am Schwägalpschwinget, bereits wieder ins Blickfeld. Von Anfang an hellwach, gestand er lediglich Michael Rhyner im fünften Gang einen Gestellten zu. Die vier vorangegangenen Gegner, Fässler, Coray, Oertig und Notz, hatte er allesamt innert Kürze flachgelegt. Weil die Konkurrenz mit den beiden Favoriten nicht mithalten konnte, kam es im Schlussgang erneut zum Duell Forrer – Rhyner. Der Obertoggenburger beeilte sich, wollte rechtzeitig ins Fernsehstudio und beendete so den Kampf nach 50 Sekunden mittels Nachdrücken am Boden. Der Unterlegene beendete das Fest auf Platz 2a. Dahinter folgt Mitfavorit Daniel Bösch (2b), der mit zwei Gestellten gegen Markus Schläpfer und Andreas Fässler etwas hinter den Erwartungen blieb. Immerhin holte er sich gegen Ruedi Eugster und Michael Steiner jeweils eine 9.75 ab. Sogar die Höchstnote stand gegen Sandro Schlegel und Fabian Rüegg auf dem Notenblatt.

Geschichten am Rande

Die Gemeinde Kirchberg, Gastgeber beim 57. Toggenburger Verbandsschwingfest, zählt bald 9000 Einwohner. Rechnet man die 1000 Besucher am Sonntag hinzu, ist es legitim, wenn im Grusswort des Festführers von Stadtpräsident Christoph Häne die Rede ist. In Tat und Wahrheit hatte sich der Druckfehlerteufel eingeschlichen. Der Gemeindepräsident nahm es mit Humor und hat diesbezüglich auch keine Ambitionen. Bekanntlich geht er Ende Jahr ja in Pension. Was das Wetter angeht, sollte OK-Vizepräsident Martin Kurmann die Voraussagen in Zukunft besser den Muotathaler Wetterfröschen überlassen. Mit seiner Prophezeiung, gemacht vor sechs Monaten, als sich das Organisationskomitee zum ersten Mal traf, «am letzten Sonntag im April ist es immer schön», versuchte er Petrus zu beeinflussen, was dieser gar nicht goutierte. Mit Nieselregen am Samstag während des Buebeschwinget sowie Schnee mit zeitweise viel Wind tags darauf bot das Fest alles, auf das Organisatoren von Outdoor-Veranstaltungen liebend gerne verzichten könnten. Trotz aller Widrigkeiten zog OK-Präsident Silvan Breitenmoser am Sonntagabend ein positives Fazit: «Alles, was beeinflussbar war, hatten wir im Griff. In diesem Zusammenhang möchte ich speziell Bauchef Tom Ledergerber ein Kränzchen winden. Er hat einen perfekten Job gemacht.»

Frauenpower am Buffet: Rahel Salis und Carina Keller (von links).

Frauenpower am Buffet: Rahel Salis und Carina Keller (von links).

Schnee in Sicht: Tom Ledergerber, Sämi Niederer und OK-Präsident Silvan Breitenmoser (von links).

Schnee in Sicht: Tom Ledergerber, Sämi Niederer und OK-Präsident Silvan Breitenmoser (von links).

Schlussgang: Rückkehrer Nöldi Forrer machte mit Michael Rhyner kurzen Prozess.

Schlussgang: Rückkehrer Nöldi Forrer machte mit Michael Rhyner kurzen Prozess.

Arbeit mit Schneerechen: Pascal Scherrer und Hans Trummer (von links).

Arbeit mit Schneerechen: Pascal Scherrer und Hans Trummer (von links).

Zwei Wetterfrösche: Käser Martin Kurmann und Landwirt Ueli Hui (von links).

Zwei Wetterfrösche: Käser Martin Kurmann und Landwirt Ueli Hui (von links).

Ein Schwingfest macht hungrig: Edith und Thomas Speck.

Ein Schwingfest macht hungrig: Edith und Thomas Speck.

Der Kälte am Sonntag getrotzt: Zwei von vielen «Täfelibuebe» beim Schwingfest.

Der Kälte am Sonntag getrotzt: Zwei von vielen «Täfelibuebe» beim Schwingfest.

Wintertauglich eingepackt: Daniel Bösch und Christian Tschumper (von links).

Wintertauglich eingepackt: Daniel Bösch und Christian Tschumper (von links).

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