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Schnee führt zu erheblichem Verkehrschaos in der Region Wil

Innerhalb von 24 Stunden sind in der Region Wil etwa 30 Zentimeter Schnee gefallen. Das führte zu etlichen Staus wegen Verkehrsunfällen und steckengebliebenen Lastwagen. Lange hält das Weiss aber nicht: Für Sonntag ist Regen angekündigt.
Hans Suter
Nur dank der spontanen Hilfe eines Strassenunterhalt-Mitarbeiters mit seinem Salz-streu-Fahrzeug kann sich der stecken gebliebene LKW befreien. Bilder: (Hans Suter)

Nur dank der spontanen Hilfe eines Strassenunterhalt-Mitarbeiters mit seinem Salz-streu-Fahrzeug kann sich der stecken gebliebene LKW befreien. Bilder: (Hans Suter)

«Zwischen Mittwochmorgen und Donnerstagvormittag ist die Kantonspolizei St. Gallen alleine aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse im ganzen Kanton an 45 Unfälle ausgerückt», schrieb Hanspeter Krüsi, Kommunikationschef der Kantonspolizei St. Gallen, gestern um 10.13 Uhr in einer Medienmitteilung. «Mittlerweile sind wir bei 50», sagte er eine halbe Stunde später in einem Gespräch mit dieser Zeitung. Um 16.30 Uhr lag die Zahl bereits bei 60.

Viel Chaos, aber keine Verletzten

In der Region Wil wurden keine schwerwiegenden Unfälle mit Verletzten verzeichnet. Zu einem Verkehrschaos an neuralgischen Punkten kam es dennoch, sowohl am Mittwochabend als auch am Donnerstagmorgen. Augenzeugen berichteten am Mittwochabend von steckengebliebenen Sattelschleppern und querstehenden Autos am Klosterstich auf der Strecke Oberbüren-Staubhausen, beim Brübacherstich in Richtung Zuzwil und bei den Autobahnhausfahrten Wil und Münchwilen sowie am Bürer-stich auf der Autobahn A1 zwischen Oberbüren und Gossau.
Auf dem steilen Teilstück Langensteig auf der St. Galler­strasse zwischen Wil und Zuzwil kam es am Mittwochabend zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem weggerutschten Sattelschlepper; selbst für das Postauto war deshalb eine halbe Stunde lang kein Weiterkommen mehr. Auch die öffentlichen Busse von Wilmobil und anderen Anbietern hatten einen schweren Stand im abendlichen Verkehrschaos; erhebliche Verspätungen waren die Folge.

Stau: Ein Chauffeur steigt aus und sucht nach einem alternativen Weg.

Stau: Ein Chauffeur steigt aus und sucht nach einem alternativen Weg.

Bergungsfahrzeug angefordert

Am Donnerstagmorgen sah es nicht viel besser aus. In Wil blieb ein Sattelschlepper auf der Lerchenfeldstrasse kurz vor dem Schwanenkreisel stecken und konnte sich nur dank spontaner Hilfe eines Strassenunterhaltmitarbeiters und seines Streufahrzeugs aus der misslichen Lage befreien. Vor dem Lipokreisel beim Autobahnanschluss in Wil blieben vier Sattelschlepper stecken; laut Polizeiangaben musste gar ein Bergungsfahrzeug angefordert werden.

Nicht alles erlaubt

Die Behörden machen darauf aufmerksam, dass es untersagt ist, den Schnee von privaten Plätzen und Zufahrtsstrassen auf öffentlichen Trottoirs, Radwegen, Gemeinde- und Kantonsstrassen abzulagern. Lange dürfte die weisse Pracht in den Niederungen indes nicht liegen bleiben: Bereits für Sonntag wird Regen vorausgesagt.

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