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Schmutz, Schlamm und Schweiss: Xtreme Run mit neuem Rekord

650 Teilnehmer setzen sich zur Belustigung des Publikums skurrilen Strapazen aus.
Christoph Heer
Zürchers Wellness-Oase bot den 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am zweiten Xtreme Run in Lenggenwil eine erste Abkühlung. (BIlder: Christoph Heer)Zürchers Wellness-Oase bot den 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am zweiten Xtreme Run in Lenggenwil eine erste Abkühlung. (BIlder: Christoph Heer)
Voll rein: Wasserscheu ist hier fehl am Platz.Voll rein: Wasserscheu ist hier fehl am Platz.
Ob die Krawatte die Strapazen überlebt hat?Ob die Krawatte die Strapazen überlebt hat?
Lukas Kappeler meisterte den Xtreme Run in Feuerwehr-Vollmontur.Lukas Kappeler meisterte den Xtreme Run in Feuerwehr-Vollmontur.
Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer verkleideten sich für den zweiten Xtreme Run.Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer verkleideten sich für den zweiten Xtreme Run.
Begeisterung pur - bei den Teilnehmenden ebenso wie beim Publikum.Begeisterung pur - bei den Teilnehmenden ebenso wie beim Publikum.
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Xtreme Run

Xtreme Run ist, wenn sich Polizisten, Feuerwehrleute, die Blue Man Group, Tanzmariechen und viele andere Teilnehmer im sportlich fairen Gegeneinander messen. In unterschiedlichen Streckenlängen gilt es nicht nur die Distanz hinter sich zu bringen: 23 Hindernisse stellen sich den Teilnehmern in den Weg – und diese haben es in sich.

Der Spass? Riesig.

Schon bei der ersten Hürde, dem Wellenbrecher, legen sich die ersten auf den Boden, nicht zu unterschätzen gilt es, auch wenn das Adrenalin pumpt und man nach wenigen Metern noch voll bei Kräften ist. Hindernis Nummer zwei, zum ersten Mal an ungemein viel Publikum vorbei, geht es in die Mulden der Firma Zürcher. Das Wasser? Dunkelbraun bis saucenartiger Matsch. Der Spass? Riesig – vor allem für die Zuschauer.

Warum tut man sich das eigentlich an?

Hindernis 3, der Duschtraum. Was gemütlich tönt, wird für einige schon wieder zum Albtraum. Klar, die Dusche erfrischt und hier ist es immerhin sauberes Wasser. Aber auf der Rutsche nach unten werden zahlreiche Steissbeine auf die Probe gestellt. Da werden in den nächsten Tagen bestimmt einige blaue Flecken an die Teilnahme am zweiten Xtreme Run erinnern. Doch warum tun sich das die Teilnehmer überhaupt an? Die Antworten ähneln sich, erstaunen aber auch. «Ich bereue es, mich angemeldet zu haben, ich wäre jetzt lieber in der Badi», sagt eine junge Teilnehmerin aus Wil. Zwei andere Frauen aus der Region Flawil finden keine Antwort:

«Gute Frage. Wir wissen eigentlich gar nicht, warum wir uns hier diesen Strapazen aussetzen.»

Bei den Männern tönt es anders, sie wissen haargenau, was sie hier wollen und bezwecken. «Spass, Spass und nochmals Spass. Und nach dem Run ein kühles Bier, das ist es, was wir wollen», sagen zwei Teilnehmer aus Lenggenwil. Die beiden treffen den Nagel auf den Kopf. An kaum einem anderen Anlass stehen sich sportliche Betätigung und Spass so nahe. Durchnässt, schmutzig, nach Sauerstoff hechelnd und mit Seitenstecher, trotzdem sieht man in den Gesichtern pure Freude.

Viel Lob für das OK

Hunderte Zuschauer säumen die Strecke, applaudieren und feuern die Teilnehmer an. Für Aufsehen sorgt derweil Lukas Kappeler. Der einheimische Feuerwehrmann startet in der Kategorie Single-10-Kilometer. Und das in Vollmontur, inklusive Atemschutzgerät; riesiger Respekt für ihn, immerhin pendeln sich die Temperaturen bei knapp 30 Grad ein. Respekt und Lob erntet auch das OK mit ihrem Präsidenten David Meienhofer. Tadellose Organisation, sympathisches Auftreten und Hilfsbereitschaft allen kleineren und grösseren Problemen gegenüber. Lenggenwil positioniert sich einmal mehr als «top».

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