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Schlüsselerlebnisse im Kloster

Bald öffnet das Kapuzinerkloster Wil seine Pforten für ein interaktives Adventserlebnis. Vom Klosterschöpfli durch den Garten bis hinter die Klostermauern lädt ein besinnlicher Weg mit verschiedenen Stationen zur Entschleunigung ein.
Bea Oesch
Bruder Paul Mathis und die Katechetinnen Brigitte Schönenberger, Gerda Köppel und Marianne Truniger (v. l.) sorgen auf dem Adventsweg für Schlüsselerlebnisse. (Bild: Bea Oesch)

Bruder Paul Mathis und die Katechetinnen Brigitte Schönenberger, Gerda Köppel und Marianne Truniger (v. l.) sorgen auf dem Adventsweg für Schlüsselerlebnisse. (Bild: Bea Oesch)

WIL. Aus dem Klosterschöpfli des Kapuzinerklosters ist ein emsiges Rumpeln zu hören, dann Stimmen. Gedämpftes Licht von Kerzen und Lichterketten sorgt für eine atmosphärische Stimmung. Bruder Paul Mathis und die Katechetinnen Gerda Köppel, Brigitte Schönenberger und Marianne Truniger rücken Gegenstände zurecht und dekorieren.

Nach Schlüsseln suchen

Ab dem 12. Dezember soll ein adventlicher Stationenweg in einem rund einstündigen Spaziergang in den Besuchern ein weihnachtliches Licht entfachen. Sie werden einen Wechsel zwischen Dunkel und Helle, Kälte und Feuer, drinnen und draussen erleben, während sie im Schöpfli, dem Garten, der Kirche und dem Innern des Klosters unterwegs sind. Der Weg wird alle Sinne ansprechen. In kleinen Schublädchen verbirgt sich Geheimnisvolles, das entdeckt werden darf.

Was besonders ins Auge sticht, sind alte Schlüssel in allen Formen und Grössen. «In den Seelsorgebereichen der Stadt Wil ist der Schlüssel das diesjährige Adventssymbol. Wir haben unser Motto <Mache (dich) auf und werde Licht> damit ergänzt», informiert Bruder Paul. Bereits vier Jahre ist es her, dass das Team im Kapuzinerkloster Wil einen Adventsweg einrichtete. Aufgrund des positiven Echos öffnet das Kapuzinerkloster diesen Advent wieder seine Pforten. «Wir sind sehr weit mit den Vorbereitungen», berichten die vier Kreativen. Und sie formulieren gleich noch die Ziele des Stationenweges: «Hier kann man durch Erfahrungen mit dem eigenen Innersten in Berührung kommen und den Schlüssel zu Gott finden. Man kann verweilen, still werden und nach Schlüsseln im eigenen Leben suchen.»

Spinnweben sind erwünscht

Bruder Paul sieht im Schöpfli Parallelen zum Stall in Bethlehem. Etwas Staub und Spinnweben sind hier durchaus erwünscht. «Wir sind jetzt mit dem Aufbauen schneller als früher», erzählt Marianne Truniger. «Auch wenn ich immer wieder feststelle, dass Fertiges wieder umgeräumt und anders dekoriert wird», verrät Bruder Paul schmunzelnd. Die Frauen stimmen lachend zu. Sie wissen alle, warum er so gern zu Hammer und Nagel oder der Bohrmaschine greift und unverrückbare Tatsachen schafft. Gerda Köppel sagt: «Das Schöpfli hat eine ganz besondere Atmosphäre voller Nostalgie.» Brigitte Schönenberger fügt an: «Schon beim Dekorieren kann man herunterfahren und bei sich selbst ankommen.»

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