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Schlitteln ohne Einkehrschwung

Die Schneefälle und die tiefen Temperaturen der vergangenen Tage haben dafür gesorgt, dass die kleinen und grossen Wintersportler an diesem Wochenende voll auf ihre Rechnung kommen. Eine Auswahl an Angeboten im Hinterthurgau.
Simon Dudle

REGION. Der Winter hat den Hinterthurgau weiterhin fest im Griff. Während viele über die klirrende Kälte klagen, dürfen sich die Wintersportler auf das anstehende Wochenende freuen. Betätigungsmöglichkeiten gibt es im südlichen Teil des Kantons Thurgau genug.

Der Skilift Oberwangen meldet «Pulver, gut». In Oberwangen kann aber nicht nur auf den 135 Höhenmetern gewedelt, geschwungen und gecarvt werden, seit dem Jahr 2010 gibt es auch einen neuen Winterwanderweg. Und gemäss der Website der Liftbetreiber ist es auch erlaubt, Schneemänner zu bauen und neben der Piste zu schlitteln.

Beide Restaurants geschlossen

Schlitteln ist auch andernorts möglich. Die einzige eigentliche Schlittelpiste im Hinterthurgau befindet sich in der Gemeinde Fischingen. Auf der rund einen Kilometer langen Strecke zwischen Allenwinden und der Au ist die Strasse derzeit schneebedeckt und für den Schlittelspass freigegeben. Othmar Brühwiler, Leiter der Werkbetriebe in Fischingen, weist darauf hin, «dass der obere Teil der Strecke für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. Der unterste Teil ist allerdings nicht mehr offiziell Schlittelweg und auch für den Verkehr zugelassen.» Brühwiler mahnt deshalb zur Vorsicht. Er stellt in Aussicht, dass es dieses Jahr weniger Schlittler haben könnte als auch schon, da erstmals sowohl beim Start als auch beim Ziel kein Restaurant geöffnet hat. Den wärmenden Tee – angesagt sind am Wochenende Höchsttemperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt – muss also jeder selber mitbringen.

Bichelsee trägt

Auch die Schlittschuhläufer kommen am Wochenende voll auf ihre Kosten. So zum Beispiel auf dem Ägelsee in Wilen. Dieser wird zwar nicht offiziell freigegeben, das Betreten ist gemäss dem Wilener Gemeindemitarbeiter Hansjörg Rombach aber unbedenklich, da der See an den meisten Stellen nicht tief und das Eis derzeit dick genug ist. Jedoch ist für die Schneeräumung jeder selber verantwortlich. «Man muss halt eine Schneeschaufel mitnehmen», sagt Hansjörg Rombach. Am Donnerstag nutzte die Primarschule Wilen den Ägelsee bereits für ein internes Eisfest.

Da der Bichelsee in privatem Besitz ist, kann er von der Gemeinde nicht offiziell fürs Eislaufen freigegeben werden. Beim See ist auf einer Tafel zu lesen, das Betreten erfolge auf eigene Gefahr. Die Eisdecke war jedoch bereits anfangs dieser Woche auf mehr als zehn Zentimeter angewachsen und weist nun eine gute Tragfähigkeit auf.

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