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Schliessung des Schulhauses bewegt

MÜSELBACH. Sie sind alle in der Gemeinde Kirchberg wohnhaft, die drei Kandidaten für das Gemeindepräsidium von Kirchberg. Philipp Dörig (parteilos, falls gewählt CVP) sowie die beiden FDP-Vertreter Roman Habrik und Michael Sutter.

MÜSELBACH. Sie sind alle in der Gemeinde Kirchberg wohnhaft, die drei Kandidaten für das Gemeindepräsidium von Kirchberg. Philipp Dörig (parteilos, falls gewählt CVP) sowie die beiden FDP-Vertreter Roman Habrik und Michael Sutter. Auf Einladung der Dorfkorporation Müselbach-Bäbikon stellten sie sich bei einem Podium im Restaurant Rose den Fragen des Dorfkorporation-Präsidenten Erich Willener sowie jenen der anwesenden Bevölkerung.

«Das Herz wird entrissen»

Als Hauptthemen kristallisierten sich besonders die nahende Schliessung des Schulhauses heraus. So meinte jemand, in der Vieldörfergemeinde gebe es bald nur noch Kirchberg, Bazenheid, Gähwil und Dietschwil. Die Schulhausschliessung sei, «als ob dem Dorf Müselbach das Herz entrissen wird». Nach Dörig könnte das Schulhaus zur temporären Nutzung erhalten bleiben, was nach Einführung der Einheitsgemeinde geprüft werden könnte. Sutter ist überzeugt, dass die Schulraumnutzung nicht am Schreibtisch erarbeitet, sondern vom Schulrat abgeklärt wurde. Zudem würde er sich dafür einsetzen, dass der einzige öffentliche Raum in Müselbach erhalten bleibt. Dies ist auch die Meinung von Habrik, der die Ansicht vertritt, dass Schulhäuser dort gebaut werden sollten, wo sie gebraucht werden, was in Kirchberg und Bazenheid ausgewiesen sei. Der Meinung sind alle, dass nicht mehr so wie an der Neugasse in Bazenheid gebaut werden darf, wo weder Aufstocken noch Erweitern möglich ist, sondern in erweiterbarer Modulbauweise.

ÖV steht unter Druck

Bezug nehmend auf den Bauboom und den öV richtete Willener die Frage an die Kandidaten, was deren Ziele in bezug auf diese Entwicklung seien, «und zwar nicht nur für die beiden grösseren Dörfer Kirchberg und Bazenheid». Ebenfalls wollte er wissen, wie diese erreicht werden sollen. So kann sich Sutter sowohl die Verbesserung des öV mit neuen Buslinien, zum Beispiel von Lütisburg bis Dietschwil via Müselbach, vorstellen. Der Bauboom könnte nach seiner Ansicht mit leichter Regulierung der Landverkäufe etwas gebremst werden, um das Wachstum mit den Infrastrukturen zu koordinieren. Attraktivität ist für Habrik gleichzusetzen mit Erfolg. Für ihn sind die Vereine Seelen der Dörfer. Darum sollen die Leute auch die bleiben, die sie sind. Wo es nötig ist, Bauland erschliessen, und dies sollte in den kleineren Dörfern auch in Zukunft möglich sein. Dörig betonte, der öV stehe unter dem Druck, rentieren zu müssen. Als Beispiel nannte er die Buslinie von Wil nach Gähwil als eine der meistfrequentierten der Schweiz. Nebst dem öV sollte es ein geeignetes Parkplatzangebot geben. Kirchberg habe Zukunft, darum werde es weitere Zuzüge geben, ist er überzeugt. (pje)

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