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Schlichtungsversuch im Logostreit: Stadtpräsidentin Susanne Hartmann bittet Baudepartement und FC Wil zum Gespräch

Stadtrat Daniel Stutz erteilte dem FC Wil eine Absage, die Chancen auf ein Logo am Stadion sind aber wieder intakt. Die Stadtpräsidentin hat sich eingeschaltet.
Gianni Amstutz
Kein Logo ziert das Stadion des FC Wil. (Bild: Lara Wüest)

Kein Logo ziert das Stadion des FC Wil. (Bild: Lara Wüest)

Der FC Wil möchte ein Logo am Stadion anbringen. Dazu benötigt er die Bewilligung der Stadt, da diese Besitzerin des Stadions Bergholz ist. Einer entsprechenden Anfrage der Klubverantwortlichen erteilte der zuständige Stadtrat Daniel Stutz, Vorsteher des Departements für Bau, Umwelt und Verkehr (BUV), jedoch eine Absage.

Der FC Wil ging darauf in die Offensive und machte sich stark für seinen Wunsch nach einem Logo an der Aussenwand des Stadions – und das gleich auf zwei Ebenen. Einerseits auf einer offiziellen durch die Vereinsführung, anderseits auf einer eher inoffiziellen – wenn auch nicht minder öffentlichkeitswirksamen – durch die Fans. Der Verein kritisierte die Stadt und ihren fehlenden Willen, dem Wunsch des FC Wil nach einem Vereinslogo am Stadion nachzukommen. Die Rede war von einer «Stadtregierung, die wenig Interesse an der Entwicklung des FC Wil zeigt».

Nach dem Match am Wochenende machten auch die Fans des Klubs ihrem Unmut über den Stadtrat Luft. Sie brachten ein Transparent am Stadion an, auf dem es hiess: «Endlich lifere». Die Nachricht der Fans ist unmissverständlich: Der Stadtrat soll dem FC Wil in der Frage nach der Anbringung eines Vereinslogos entgegenkommen.

Susanne Hartmann, Wiler Stadtpräsidentin. (Bild: pd)

Susanne Hartmann, Wiler Stadtpräsidentin. (Bild: pd)

«Verständliches Bedürfnis»

Nun scheint sich tatsächlich eine Lösung abzuzeichnen. Wie die Stadt in einer Medienmitteilung verlauten lässt, bittet Stadtpräsidentin Susanne Hartmann die Verantwortlichen des FC Wil sowie des BUV zu einem Gespräch an den runden Tisch.

«Die Angelegenheit muss auf Stufe Stadtrat diskutiert werden», sagt die Stadtpräsidentin zum Grund für das einberufene Gespräch. Das sei bisher nicht passiert. Ziel sei «eine pragmatische Lösung zur Frage der Anbringung eines Klublogos am Stadion», heisst es in der Medienmitteilung. Hartmann stellt in Aussicht, dass der FC Wil bei einer solchen Lösung wohl doch noch zu seinem Logo am Bergholz kommen könnte. Sie spricht von einem «verständlichen Bedürfnis» und davon, dass «es möglich sein sollte», ein Logo am Stadion anzubringen.

Dani Wyler, Mediensprecher FC Wil. (Bild: Mareycke Frehner)

Dani Wyler, Mediensprecher FC Wil. (Bild: Mareycke Frehner)

Nachrichten, die man beim FC Wil mit Freude zur Kenntnis nimmt. Mediensprecher Dani Wyler sagt: «Das ist das beste, was man in dieser Situation machen kann: Gemeinsam an einen Tisch sitzen und nach einer Lösung suchen.» Die Gesprächsbereitschaft ist vorhanden, weshalb die Verantwortlichen des FC Wil umgehend zugesagt haben. Das Gespräch soll noch im November stattfinden. Ob und wann der FC Wil danach sein Logo anbringen darf, wird sich zeigen.

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