Schlagerzelt für die Fasnächtler

LENGGENWIL. In einem Monat ist sie bereits wieder Geschichte: die 37. Lenggenwiler Fasnacht. Die Vorbereitungen für den Anlass vom 6. bis 8. Februar laufen. Um allen Gästen Platz zu bieten, wird neu ein Schlagerzelt aufgebaut.

Zita Meienhofer
Drucken
Teilen
Simon Thalmann, verantwortlich für Verkehr, Sicherheit und Logistik, bespricht mit Fasnachtskomitee-Präsident Severin Löhrer, wo das Garderobenzelt und neu das Schlagerzelt auf diesem Areal zu stehen kommen. (Bild: Zita Meienhofer)

Simon Thalmann, verantwortlich für Verkehr, Sicherheit und Logistik, bespricht mit Fasnachtskomitee-Präsident Severin Löhrer, wo das Garderobenzelt und neu das Schlagerzelt auf diesem Areal zu stehen kommen. (Bild: Zita Meienhofer)

«Zeitreise» heisst das Motto der diesjährigen Lenggenwiler Fasnacht. Allerdings reisen die Verantwortlichen nicht in die Vergangenheit zurück, nicht dorthin, wo die Festivitäten vor 37 Jahren erstmals und noch in beschaulichem Rahmen stattgefunden haben.

Heute ist die Lenggenwiler Fasnacht ein Grossanlass. Ein Anlass, der bis zu 20 000 Fasnächtler in das knapp 800-Seelen-Dorf zieht. Da müssen die Verantwortlichen gerüstet sein. Deshalb wird dieses Jahr wieder mehr Platz geschaffen. Auf dem Vorplatz des Mehrzweckgebäudes kommt – wie bislang – das Garderoben-Zelt zu stehen. Daneben wird das Schlagerzelt aufgebaut, das am Samstagabend geöffnet ist. Dank dieser neuen Infrastruktur ist es den Verantwortlichen möglich, fünf weitere Guggen – fünf spielen bereits in der Halle – aufspielen zu lassen. Ausserdem können dadurch das Garderoben- sowie das Einlass-Konzept angepasst werden. Neu ist die Garderoben-Theke länger und die Einlasskontrolle wird zügiger vorangehen, da mehr Sicherheitsleute im Einsatz sind. «Damit wollen wir verhindern, dass unsere Gäste bis zu einer Stunde vor dem Eingang warten müssen», erklärt der Präsident der Lenggenwiler Fasnacht, Severin Löhrer.

Mottogerechte Dekoration

Dieses Jahr wird zudem deutlich mehr Wert auf die Dekoration gelegt, welche jeweils von den Verantwortlichen des Fasnachtskomitees und den Jungwachtleitern hergestellt wird. Die verschiedenen Bereiche werden «Zeitreise»-entsprechend gestaltet. Die Halle wird zum Thema «Evolution – vom Affen zum Menschen» dekoriert sein, der Hippodrome als «digitale Welt», das Schlagerzelt mit Hippies und die Bunker-Bar steinzeitlich. Einfach nur fasnächtlich dekoriert bleibt hingegen die Altherrenstube.

Eine weitere Veränderung in diesem Jahr betrifft das Fasnachtskomitee, welches sich teilweise neu formiert. Simon Bernhardsgrütter, Ivo Meier und Thomas Jung haben ihre gelbe Jacke abgegeben und treten nun den Altherren bei. Neuerdings Teil des elfköpfigen Komitees ist David Meienhofer. Er wird die Verantwortung für die Finanzen übernehmen.

Auch wieder vor Ort dieses Jahr ist das 2,3 Meter grosse Maskottchen, der Lenggi. Allerdings ist darunter nicht mehr Lars Kappeler zu finden. Nach zwei Jahren übergibt er diesen Job an Ramona Keller, die sich sehr darauf freut, als Lenggi unterwegs sein zu dürfen.

Die Vorfreude ist gross

Auf die närrischen Tage freut sich auch der Chef, Severin Löhrer, ganz ausserordentlich. Dies obwohl seine Verfügbarkeit, seit er das Restaurant im Dorf betreibt, ein wenig eingeschränkt ist. Er hofft ganz einfach, dass die 37. Auflage der Lenggenwiler Fasnacht so erfolgreich wie jene im Vorjahr werden wird.

Aktuelle Nachrichten