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Schenken statt beschenken lassen

100 Jahre kann die Büchler, Reinli + Spitzli dieses Jahr feiern: das 50jährige Bestehen des Unternehmens und den 50. Geburtstag von Eigentümer Andreas Scherrer. Beschenkt wurde aber die HPS.
Andrea Häusler
Daniel Baumgartner (rechts) dankt Andreas Scherrer für die Spende, die er für Pausenplatz-Spielgeräte einsetzen will. (Bild: Andrea Häusler)

Daniel Baumgartner (rechts) dankt Andreas Scherrer für die Spende, die er für Pausenplatz-Spielgeräte einsetzen will. (Bild: Andrea Häusler)

«Uns geht es doch allen sehr, sehr gut», sagt Andreas Scherrer. Natürlich seien überraschende, hübsch verpackte Geburtstagsgeschenke eine nette Sache, aber keine wirklich notwendige. Zu seinem 50. Geburtstag, den er gleichzeitig mit dem Firmenjubiläum, dem 60. Geburtstag seines Bruders und mit vielen Freunden, Bekannten und Kunden feierte, wünschte er sich deshalb ausschliesslich Geld – Franken, die er nicht für sich, sondern für andere ausgeben wollte. Gut 4000 Franken sind zusammengekommen, ein Betrag, den Scherrer auf 4500 Franken aufgerundet hat.

Das Geld geht an die Heilpädagogische Schule Flawil, HPS. Der Adressat war für Andreas Scherrer zum vornherein klar. «Ich wollte als Flawiler für eine Flawiler Institution etwas tun. Und, ich habe über die Familie eines Mitarbeiters einen besonderen Bezug zur Beschulung geistig behinderter Kinder und damit zur Arbeit der HPS.»

Zweckgebunden für Spielgeräte

Institutionsleiter Daniel Baumgartner will den symbolischen Check im Foyer der HPS aufhängen und das Geld zweckgebunden für Aussenspielgeräte einsetzen. Im Zusammenhang mit dem Neubau HPS 3 würden die Spiel- und Pausenplatzanlagen neu konzipiert, sagte er bei der Checkübergabe.

Die HPS wird von der Schulgemeinde und dem Kanton St. Gallen finanziert. «Das ist die Pflicht», sagte Baumgartner. Spenden, welche die Institution aufgrund des Vereinsstatus entgegennehmen dürfe, seien die Kür. «Wir haben Bedürfnisse oder auch nur Wünsche, die nicht im Pflichtprogramm vorgesehen sind», machte er klar. Entsprechend dankbar werde das Geld entgegengenommen.

Andreas Scherrer seinerseits könnte sich vorstellen, das soziale Engagement über das Firmenjubiläum hinaus zu institutionalisieren. Eine von mehreren Möglichkeiten böte sich im Bereich der Kundengeschenke, sagt er: spenden statt schenken.

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