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«Schäden von 5,5 Millionen»

Nachgefragt

Seit Sturmtief Burglind die Schweiz zerzaust hat, glühen bei den Gebäudeversicherungen (GVA) die Telefonleitungen. Auch die GVA des Kantons St. Gallen spürt die Nachwehen des Sturmes. Natalie Koller, Leiterin des Rechtsdienstes der GVA St. Gallen, zieht eine erste Schadensbilanz.

Natalie Koller, wie viele Schadensmeldungen sind wegen Sturm Burglind bei der GVA St. Gallen eingegangen?

Aktuell sind im Kanton St. Gallen rund 2400 Schadensmeldungen bei der GVA angemeldet worden.

Welche Art von Schäden hat das Unwetter am häufigsten an Gebäuden verursacht?

Hauptsächlich wurden Dächer beschädigt, da mancherorts Bäume oder Äste darauf gefallen sind. Ausserdem hat der starke Wind die Ziegel von einigen Hausdächern geweht. Hinzu kommen Schäden an Fassaden und Jalousien.

Können Sie die Meldungen in einen finanziellen Kontext setzen?

Die Summe für die gemeldeten Schäden beläuft sich für den gesamten Kanton auf rund 5,5 Millionen Franken.

Wie stark beschäftigten die Folgen des Sturms die GVA St. Gallen?

Die Teams des Schaden- sowie des Kundendienstes sind nach wie vor stark gefordert. Viele von ihnen leisten Überstunden. (tik)

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