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SC Weinfelden gegen Wil als logischer Sieger

EISHOCKEY. Das wegen unbespielbarem Eis verschobene letzte Abstiegsspiel endete mit einem 6:3-Sieg für Weinfelden. Trotz Überlegenheit des Heimteams wurde die Partie mit vier Toren innerhalb von sechs Minuten erst im Schlussdrittel entschieden. Einmal mehr knickten die Wiler in der Schlussphase ein.

EISHOCKEY. Das wegen unbespielbarem Eis verschobene letzte Abstiegsspiel endete mit einem 6:3-Sieg für Weinfelden. Trotz Überlegenheit des Heimteams wurde die Partie mit vier Toren innerhalb von sechs Minuten erst im Schlussdrittel entschieden. Einmal mehr knickten die Wiler in der Schlussphase ein.

Echte Routiniers fehlten

Mit diesem Spiel ging eine unbefriedigende Saison für den EC Wil zu Ende, in welcher er kaum konkurrenzfähig war und erst noch vier Trainerwechsel verdauen musste. Es wirkte sich negativ aus, dass die Wiler erst sehr spät beginnen konnten, ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen. Wegen der knappen Finanzen ist es ihnen auch nicht gelungen, zwei, drei routinierte Cracks in die Äbtestadt zu bringen, welche die junge Truppe hätten führen und weiterbringen können. In Anbetracht der Resultate muss auch angenommen werden, dass viele Akteure nicht über die nötige Kondition verfügten.

Stets loyal

Mit dem Spiel in Weinfelden, das kaum mehr jemanden interessierte, ist auch das Engagement von Trainer Emanuel Marbach und seinem Assistenten Raphael Kaderli zu Ende gegangen. Marbach hätte das Unmögliche noch möglich machen sollen. Obwohl er lange Zeit den Glauben an einen sportlichen Ligaerhalt aufrecht gehalten hat, musste er einsehen, dass die Qualität seiner Spieler nicht dafür reichte. Für Raphael Kaderli geht eine Saison zu Ende, in welche er grosse Hoffnungen gesetzt hat und die enttäuschend aufhörte. Er, der mit all seinen drei Chefcoaches sehr loyal verkehrte, hat sich seinen Einstieg in eine Trainerkarriere wohl anders vorgestellt.

Sinkende Zuschauerzahlen

Anders vorgestellt hat es sich der EC Wil wohl auch, was die Zuschauerzahlen im Verlauf der Saison anbelangte. Kamen anfänglich noch gegen 300 Anhänger in die Halle, wurden es im Verlauf der Saison auch in Anbetracht der regelmässigen Misserfolge immer weniger. Im letzten Heimspiel waren fast mehr Funktionäre in der Halle als Zuschauer. Nur noch 65 Anhänger wollten das Spiel sehen. (uno)

Weinfelden – Wil 6:3 (2:0, 0:1, 4:2) KEB Güttingersreuti – 174 Zuschauer – Sr. Maddaloni (Cattaneo, Remund) Tore: 13. Nussbaum (Gemperli, Senn/Ausschluss Hohl) 1:0, 20. Williamson (Kneubuehler, Kloos) 2:0, 30. Elsener (Moser, Loser) 2:1, 42. König (Harder, Kloos/Ausschluss Moser) 3:1, 44. Birrer (Hofer, König) 4:1, 48. Birrer (Gemperli) 5:1, 48. Hofer (Moser) 6:1, 49. Herzog (Wachter) 6:2, 51. Tonndorf (Swart/Ausschluss König) 6:3 Strafen: 5mal 2 Min. gegen Weinfelden, 6mal 2 Min. gegen Wil Weinfelden: Laux (Lenze); Moser, Nussbaum, Gemperli, Kneubuehler, Williamson, Kloos, Dolana, Hofer, König, Rothen, Wüthrich, Müller P., Birrer, Maraffio, Harder, Senn Wil: Gemperle (30. Frey); Herzog, Eigenmann, Wuffli, Elsener, Rezek, Pfennich, Meier, Hohl, Swart, Linhart, Mettler, Moser, Wachter, Tonndorf, Loser

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