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SÄNGERTAG: Gelebte Gemeinschaft

Am Wochenende trafen sich 16 Chöre zum Gesangsfest der Sängervereinigung Alttoggenburg und Umgebung in Bazenheid. Vor dem gemütlichen Beisammensein liessen sich alle von einer Jury bewerten.
Peter Jenni
Beim Festakt am Abend: Abgang der Fahnen von der Bühne nach der Übergabe von Flo und Zertifikaten.

Beim Festakt am Abend: Abgang der Fahnen von der Bühne nach der Übergabe von Flo und Zertifikaten.

Peter Jenni

redaktion@wilerzeitung.ch

Zum bereits neunten Mal seit Gründung der Sängervereinigung Alttoggenburg und Umgebung im Jahr 1904 führte der Männerchor Bazenheid am Samstag den Bezirkssängertag durch. 16 Chöre folgten der Einladung zum friedlichen Wettstreit in der katholischen Kirche St. Josef und zum fröhlichen Beisammensein bei flotter Musik von Renato Allenspach auf dem Festareal Ifang.

Diese Atmosphäre aus Musik, Gesang und Kameradschaft schien selbst dem Wettergott zu gefallen. Er zeigte zwar die Regenwolken, liess jedoch bis zum späten Abend keinen Tropfen fallen. Begrüsst und vorgestellt durch Martin Metzger liessen sich im Laufe des Nachmittags alle Chöre mit jeweils zwei Liedern in der Kirche von den unparteiischen René Aebi, Kreuzlingen (Chefexperte), Ursi Burkart-Merz, Adligenswil, Armon Caviezel, Baar und Helene Haegi, Eglisau, bewerten. Anschliessend führten sie mit jedem Chor ein individuelles Kritikgespräch.

Was der Männerchor Mosnang mit «Glocken der Heimat» eröffnete, beendete der Männerchor St. Peterzell mit «Me compare Giacometo». Dazwischen bekam das Publikum sowohl altbekannte als auch moderne Lieder zu hören. Dass die Frauen in den Männerchören als Dirigentinnen akzeptiert und beliebt sind, geht allein schon daraus hervor, dass 10 der 16 Chöre von Frauen geleitet werden.

Zu gemeinsamen Auftritten animiert

Nach dem Nachtessen war es die einheimische Musikgesellschaft Bazenheid, welche unter der Leitung ihres Dirigenten Michael Müller den Festakt in der Ifanghalle mit einem Konzert eröffnete. Als Abschluss des Anlasses durften Reden und Bekanntgabe der Prädikate sowie Übergabe der Flo und Zertifikate an die Fähnriche sowie Präsidenten und Dirigenten nicht fehlen.

OK-Präsident Joe Metzger betonte, dass Gesang ein Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art sei. «Denn miteinander singen macht Freude und öffnet die Herzen.» Erwin Schwizer, Vizepräsident, und Esther Stalder, Präsidentin der Musikkommission, thematisierten die Jugendförderung. Auch Werner Messmer, Präsident der Sängervereinigung Alttoggenburg und Umgebung, wandte sich an die Anwesenden. Er empfahl den Chören, Brücken zu schlagen. Zum Beispiel mit gemeinsamen Auftritten, etwa mit Jugend- und Projektchören oder auch Musikvereinen, um die Jungen auch für Männerchöre zu gewinnen.

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